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Blick vom Käflingsbergturm auf den Müritzsee
Von hier oben hat man eine herrliche Weitsicht ins Müritzgebiet. Bei klarem Wetter kann man bis zu den Städten Waren (Müritz), Röbel, Neustrelitz und manchmal sogar Neubrandenburg sehen. Es gibt keinen anderen Ort, der so viel Auskunft über die Landschaft an der Müritz geben kann. |
Ein Rundblick über den Müritz-Nationalpark
Der Turm hat seinen Namen vom „Käflingsberg“. Dieser ist mit 100,2 über Normal Null einer der höchsten Erhebungen der weiteren Umgebung. Berg und Turm ermöglichen eine Aussicht, wie sie sonst nur vom Flugzeug aus denkbar wäre. Die ausgedehnten Kiefernwälder erfordern zudem umfassende Waldbranddienste, die vom Turm aus bestens erfüllt werden können.
Funktionen und technische Daten des Käflingsberg-Turmes:
1 Antennenträger des Mobilfunknetzes Deutsche Telekom
2 Waldbrandüberwachung
3 Aussichtsplattform als Besuchereinrichtung
Der Turm wurde in kurzer Zeit von nur fünf Monaten erbaut, die meiste Zeit benötigte davon das Aushärten des Fundaments.
Die Gesamthöhe des Turmes beträgt 55 Meter. Die Waldbrandkanzel befindet sich in 36 Metern und die Aussichtsplattform in 31 Metern Höhe.
167 Treppenstufen müssen bewältigt werden.
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Blick auf Boek
Vom Käflingsberg nehmen wir den kürzeren Weg der am Priesterbäkersee vorbei durch Kieferforsten führt. Nach 18,5 gefahrenen Kilometern treffen wir in Boek, dem südwestlichen Haupteingang des Nationalparkes ein. Bei der Fahrt durch das kleine Gutsdorf Boek, geht es entlang am geschichtsträchtigen „Gutshaus Boek“ mit seiner wechselvollen und doch typischen Geschichte. |
Der ganze Hang strahlt in kräftigem Rot
Diese Aufnahme entstand 10 Tage später als das vorherige Bild. Durch die intensive Sonnenbestrahlung öffneten sich die Knospen schlagartig und fast alle Blüten breiteten sich zu einem Teppich aus – ein wunderschönes Schauspiel. |
Ehemaliges Gutshaus, heute Gaststätte und Nationalpark-Informationszentrum
Boek wurde erstmals 1273 als Besitz des Ritters Johannes von Havelberg urkundlich erwähnt. Der Name ist auf das mittelniederdeutsche Wort „Böke“ – Buche zurückzuführen und somit ein sicherer Hinweis auf die hier einst vorhandenen Buchenwälder. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten häufiger die Besitzer des Gutes, bis es 1842 an den Klosterhauptmann, Baron le Fort überging. Das in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstandene Gutshaus war Wohnsitz des Barone Le Fort. Die Neugotische Backsteinkirche und das Gutshaus wurden Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut. |
Durch die geringe Sonne die die Blätter durchlassen sieht man aus als hätte man Sommersprossen
Der Rückweg vom Gutshaus in Richtung Müritz führt uns durch eine wunderschöne, ca. 1 km lange Allee parallel zum Müritzufer weiter zur Ortschaft Boeker Sender, die allerdings eher den Charakter einer Feriensiedlung hat. Die kleine Siedlung erhielt ihren Namen, als hier in den 1930er Jahren durch die Luftwaffenerprobungsstelle Rechlin funktechnische Versuche gemacht wurden.
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Besucherhochsitz „Doppelkiefergraben“
Vier Kilometer von Boek entfernt, gelangen wir auf eine Weggabelung. Hier folgen wir der Wegbeschilderung die uns nach 200 m zu dem Besucherhochsitz “Doppelkiefergraben“ führt – hier reicht der herrliche Ausblick auf die Müritz und das ihn umgebende Moor. |
Blick in den Naturpark Müritz See
Also genießen wir den malerischen Blick der bei klarem Wetter bis nach Klink reicht. Mit einem Fernglas bewaffnet, entfaltet sich hier eine neue Welt. |

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