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Eine Reisereportage von Karl-Heinz Mayer

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  Eingebettet in dichte Laubwälder  

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Die Uferzone vom Kölpinsee weist keine Bebauung auf, so dass der See sehr naturbelassen wirkt. Ost- und Südufer sind teils sumpfig, allerdings reichen im Süden auch sanfte Hügel bis ans Wasser. Das Nordwestufer wird vom Naturschutzgebiet Damerower Werder, in dem freilaufende Wisente leben, beherrscht.


  Vorbei geht es über eine Kette kleiner Seen durch richtige Natur  

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Die Durchfahrt vom Kölpinsee zum Fleesensee erfolgt durch den Göhrener Kanal der ebenfalls durch ein Leuchtfeuer gekennzeichnet ist. Die gemächliche Fahrt verführt zum Müßiggang. Nirgends wurde nach der Wende so radikal umgebaut wie am Ufer des Fleesensees. Wo einst die Schweine der LPG Tierproduktion Lebbin nach Plan suhlten, räkeln sich heute die Gäste im Schlammbad fit. Golf statt Gülle, Animation statt Agitation – in Göhren-Lebbin ist eine hierzulande bislang einzigartige Urlaubslandschaft aus der Retorte entstanden. Der sieben Kilometer lange Fleesensee umfasst eine Wasserfläche von 1.099 ha deren größte Tiefe 25 m beträgt. Die Wasserqualität sucht in Deutschland ihres gleichen: Alle Seen der Mecklenburgischen Seenplatte haben Badequalität!


  mit seiner Klosterkirche  

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Weithin sichtbar ist schon der Turm vom Kloster Malchow auszumachen, dessen Bau in typischer Backsteingotik, der Stadt gegenüber am Wasser liegt. Vor dem Bau der Klosterkirche 1844 bis 1849 gab es nur eine kleine Kirche auf dem Kloster. Die Klosterkirche brannte 1888 ab und wurde von 1888 bis 1890 neu erbaut. Seit 1997 befindet sich die Klosterkirche im Besitz der Stadt Malchow.


  Hier fährt man mal nicht mit dem PKW ins Restaurant   

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Die schön gelegene Stadt entstand auf einer Insel im Malchower See, an einer Ausbuchtung des Fleesensees. Die Insel, heute Stadtkern von Malchow, wurde in mühevoller Arbeit zwischen 1844 und 1846 aufgeschüttet. Die Altstadt von Malchow prägen kleine Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Größtenteils renoviert, erstrahlen die Gebäude heute in hellen, warmen Farben.


  Schiffe passieren täglich die Drehbrücke   

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Als wir näher kamen stellten wir fest, dass mit uns noch andere Schiffe warteten – alle kreisten wie die Geier in einer Art “Wartezone“, um auf das erlösende Hupsignal zu warten, das uns die freie Durchfahrt anzeigen würde. Seit 1911 ist nun die eiserne Drehbrücke in der Sommersaison jede volle Stunde ein wahrer Anziehungspunkt für Schaulustige.


  Geöffnete Drehbrücke – ein technisches Denkmal  

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Die nun vor uns liegende, modernisierte Drehbrücke, funktionierte bis 1945 nur mit einer Handkurbel.


  Die Durchfahrt für Schiffe ist Gebührenpflichtig  

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Den vorbeifahrenden Schiffen hält ein Brückenwärter einen Kescher an einem langen Stab einen Geldbeutel hin - für eine kleine Spende zum Erhalt der Brücke. Sind alle Schiffe durch, wird die Brücke wieder zur Straße... und Autos können passieren. Die alte interessante Stahlkonstruktion sollten man sich unbedingt anschauen, zumal der stündliche Auflauf an der Brücke ein echtes Erlebnis und ein wahrer Anziehungspunkt für Schaulustige ist.


  Wohin Sie auch schauen, hier gibt es nur ... Natur, Natur, Natur  

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Anschließend geht es weiter auf dem nun kanalartig schmaler werdenden Reeken in den Petersdorfer See. Dazu muss die Brücke der Autobahn Berlin-Rostock unterquert werden. Vor den Ufern dehnen sich weite Schilfgürtel, dahinter baut sich wie eine Mauer, der Wald auf. Blesshühner, Enten und Graureiher stehen im Schilf, äugen misstrauisch herüber. Der Petersdorfer See strahlt Ruhe und Beschauligkeit aus und zieht somit jeden in seinen magischen Bann.



   

 

© Karl-Heinz Mayer aus Siegburg, 27 Einträge im Gästebuch von Karl-Heinz Mayer






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