 |
| 5-tägiger Aufenthalt in der Hauptstadt Portugals |
Bei der Ankunft gegen Mittag ist Lissabon bewölkt,16 Grad Celsius, angenehm für einen Sightseeing-Aufenthalt. Die Fahrt mit dem Flughafenbus Nr.91 ins Zentrum kostet 3 Euro. Die Fahrkarte gilt den vollen Tag für alle Buslinien. Die Pension Luar, Rua das Gáveas 101 liegt zentral im Bairro Alto oberhalb des Praca Luis Camôes, einer Haltestelle der berühmten Straßenbahnlinie 28. In der Loreto-Kirche an der Ecke findet ein Uhr nachmittags gerade eine Messe mit gleichzeitiger Beichtgelegenheit statt. Die Rua Garrett stößt auf ein Einkaufszentrum mit kleinen Läden und Imbissen. Alternativ sitzt man draußen etwas fröstelnd im Straßencafe. Ein paar Ecken weiter links trifft man auf die Rua Augusta, eine belebte Fußgängerzone mit schicken Geschäften, Straßenmalern und -musikanten. |
Rossio
Rossio mit Nationaltheater |
Der Praca Pedro IV, allgemein Rossio genannt, ist der bekannteste Platz Lissabons und wird oben vom Nationaltheater begrenzt. Die Passanten in der Rua das Portas de Santo Antão, einer Fußgängerzone, schlängeln sich durch die aufgereihten Tische der Restaurants, wo einem der verführerische Duft von gebratenem Fisch in die Nase zieht. Auf der Avenida Liberdade endete heute ein Marathon zu Ehren des portugiesischen Olympiasiegers von Los Angeles 84, Carlos Lopes mit 3000 Teilnehmern bei seiner Premiere. Inzwischen haben diese breite, von Alleen gesäumte Straße die Autos wieder unter Besitz genommen. Beim Gefängnis, schon in der Einflugschneise des Flughafens über dem Park Eduardo VII, kehrte ich um und ging zu einem Gebäude am Rande des Parks zurück, das mit seinen großen blauen Fliesen schon beim Hinweg meine Aufmerksamkeit erregt hatte. Der Carlos Lopes Pavillon wurde 1922/23 aus Anlaß der 100-jährigen Unabhängigkeit Brasiliens gebaut. Das große Fliesengemälde rechts trägt den Namen Kreuz des Südens und zeigt ein Schiff Vasco da Gamas. |
Mit Azulejos verkleidete Fassaden begegnet man überall beim Gang durch den Chiado, das Bairro Alto, den Straßen der Alfama und in der U-Bahn. Wer müde ist, kann mit der Kabelbahn oder dem Aufzug zum Miradouro São Pedro de Alcântara hochfahren. Die tolle Aussicht auf die Stadt lohnt aber auch den Weg zu Fuß. Das Tasca do Chico, Rua do Diario de Noticias, ist eine Mischung aus Fadolokal und Fußballkneipe, dekoriert mit den Schals der großen portugiesischen und europäischen Vereine. Mit einem Mojito in der Bar Apollonia ließ ich den Tag ausklingen. |

|