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Eine Reisereportage von Norman Söllner

Inhalt

 
10.11.02 – Flug nach Bangkok
 
12.11.02 – Einreise nach Laos
 
13.11.02 - Weiterfahrt nach Vang Vieng
 
14.11.02 – 15.11.02 Erkunden der Umgebung
 
16.11.02 - Weiterfahrt nach Luang Prabang
 
17.11.02 – 19.11.02 Besichtigung von Luang Prabang
 
20.11.02 - Fahrt auf dem Mekong mit dem Slow-Boot nach Pakbeng (160 km)
 
21.11.02 - Weiterfahrt zur Grenze nach Huay Xai (140 Km)
 
22.11.02 - Ausreise aus Laos, Einreise in Thailand und Weiterfahrt in den Süden
 
24.11.02 - Überfahrt auf die Insel Ko Lipe
 
25.11.02 - Erkundung der Insel
 
29.11.02 - Erkundung der Westseite der Insel
 
01.12.02 – 03.12.02 Aufenthalt auf der Insel Ko Bulon Lae
 
04.12.02 - Zurück auf’s Festland

  Landschaft entlang des Mekongs  

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Der milchig braune Mekong fließt ruhig dahin, sein Wasserstand ist niedrig da momentan Trockenzeit herrscht.
Weit oben sieht man die Wasserlinie bei Hochwasser während der Regenzeit. Dazwischen liegt das fruchtbare Schwemmgut des mächtigen Mekong, auf dem Gärten angelegt und Gemüse angepflanzt wird.


  Maschinenraum des Slow-Boots  

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Während der Fahrt werden wir oft von vorbeirauschenden Speed-Booten überholt die man schon von weitem hören kann. Bis zu 6 Passagiere zwängen sich in das winzige Boot. Es ist so eng, dass man die Knie bis zum Kinn anziehen muss. Mit bis zu 80 km/h fahren die Speed-Boote den Fluss stromaufwärts vorbei an Klippen und Stromschnellen, immer wieder ragen spitze Felsen aus dem Wasser. Ein überzeugender Grund, um sich mit Sturzhelm und Schwimmweste vor der Todesgefahr zu sichern. Trotzdem haben schon einige Passagiere das Abenteuer „Speed-Boot“ mit ihrem Leben bezahlt. Die Fahrt hingegen dauert dafür nur etwa 7 Stunden, doch wir sind froh, das Slow-Boot gewählt zu haben.




Nach weiteren 10 Stunden Fahrt erreichen wir bei Dämmerung die Grenzstadt Huay Xai. Huay Xai ist heute eine geschäftige Stadt am Fluss. Da die Grenzstation schon geschlossen ist, nächtigen wir gezwungenermaßen nochmals auf laotischer Seite und nehmen bei einem Lao-Bier Abschied von Laos.

22.11.02 - Ausreise aus Laos, Einreise in Thailand und Weiterfahrt in den Süden



Nachdem wir früh morgens den Ausreisestempel am Grenzposten erhalten, bringt uns eine Fähre über den Mekong auf die thailändische Seite zur kleinen Stadt Chiang Khong. Die Kleinstadt Chiang Khong am Mekong ist als Schmuggler-Ort bekannt, in dem viele Waren aus Laos gekauft werden können, vor allem Textilien und Schmuck.
Hier erledigen wir die Einreiseformalitäten und erhalten ein neues Visum für 30 Tage Aufenthalt. Mit vollem Elan steuern wir unser nächstes Ziel, den Tarutao Nationalpark im tiefen Süden Thailands entgegen, von dem wir uns ca. 2000 Kilometer entfernt befinden.



Mit einem Tuk-Tuk fahren wir zum Busbahnhof, wo wir um 09:00 Uhr glücklicherweise Anschluss nach Chiang Rai haben. Gegen Mittag erreichen wir Chiang Rai, steigen in ein Taxi und fahren zum 10 km entfernten Airport. Hier versuchen wir 2 Plätze in der nächsten Maschine, die um 13:00 Uhr ins 850 km entfernte Bangkok startet, zu ergattern. Das Bodenpersonal der Thai Airways teilt uns mit, dass die Maschine ausgebucht ist, wir uns aber gerne in die Stand-by Liste eintragen können. Voller Nervosität warten wir eine Weile und 10 Minuten vor Abflug bekommen wir grünes Licht, geben schnellstmöglich unsere Rucksäcke auf und kaufen unsere Flugtickets.



Hastig laufen wir die Gangway hinunter um in den Flieger zu kommen. Kurz darauf heben wir ab und schon nach einer Stunde Flugzeit landen wir in der Hauptstadt von Thailand, in Bangkok. Vom Domestic Airport fahren wir mit dem Zubringerbus zum International Airport und von dort mit dem Local Bus weiter zum Hauptbahnhof „Hualamphong“. Knapp 2 Stunden benötigen wir in der Rush Hour (es ist Freitag Nachmittag) bis wir am Bahnhof ankommen. Hier bündeln sich die wichtigsten Fernverbindungen in den Norden, Osten, Nordosten und Süden.

  Im Expresszug in den Süden nach Trang  

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Den Schnellzug nach Hat Yai verpassen wir und somit bleibt uns nur noch die Möglichkeit, mit dem Expresszug um 18:30 Uhr nach Trang zu fahren. Wir kaufen unsere Liegeplatzkarten, gehen im Bahnhof noch etwas Essen und fahren pünktlich gen Süden los.


23.11.02 - Ankunft in Pakbara



Nach 18 Stunden Zugfahrt (ca. 830 km) kommen wir am späten Vormittag im Bahnhof von Trang an. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt wegen ständiger Überflutungen weiter ins Landsinnere verlegt. Heute dient sie hauptsächlich als wichtiger Umschlagplatz für den Kautschuk, der in der Umgebung gewonnen wird.
Wir begeben uns in das Tourist Center und holen Erkundungen für die Weiterfahrt nach Pakbara ein.

   

 

© Norman Söllner, 1 Eintrag im Gästebuch von Norman Söllner






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