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Pansand Beach
Am Strand des Pansand Resort befindet sich ein vorgelagertes Riff, welches ideal zum Schnorcheln geeignet ist. Am Strandende ragen beeindruckend scharf geschnittene Felsblöcke aus dem Wasser, manche sind schwarz, andere marmoriert und mit Gold, Purpur oder Ockerfarben versehen. |
Hier gibt es viele bunte Fische, schöne Fächerkorallen und mit etwas Glück Muränen zu bestaunen. Neben dem Pansand Resort befindet sich eine kleine Schule und zwei kleine Kramläden die Getränke, Früchte und Zigaretten verkaufen. Wir genießen es hier, den Urlaub mit herrlichem nichts tun zu verbringen, nur essen, schwimmen, schnorcheln und die Seele baumeln lassen. Doch die Insel hat auch ihre Schattenseiten. An den Stränden hausen viele Sandfliegen und wenn die Dämmerung einbricht wimmelt es nur so von Moskitos. So mancher Traveller hat deswegen die Insel schon fluchtartig verlassen. Wir schützen uns dagegen mit Autan und ziehen abends lange Kleidung an, doch trotz allem bleiben wir von einigen Stichen nicht verschont. |
04.12.02 - Zurück auf’s Festland
Wir legen mit der ersten Fähre nach Pakbara ab, denn am frühen Morgen ist das Meer meistens noch spiegelglatt. Nach 1,5 Stunden Überfahrt tuckeln wir in den Hafen von Pakbara ein. Von hier aus fahren wir nach kurzem Aufenthalt mit einem Minibus weiter nach Hat Yai. Hat Yai ist eine moderne Stadt mit 130 000 Einwohnern, das Verkehrs- und Wirtschaftszentrum von Südthailand, liegt 933 km südlich von Bangkok an der Grenze zu Malaysia. Viele Malaysier kommen hierher, um das einzukaufen, was ihnen im muslimisch-puritanischen Malaysia nicht geboten wird. Am Bahnhof deponieren wir unser Gepäck und flanieren nachmittags durch die drei Niphat Uthit Straßen. Hier kann man günstig Textilien, Elektroartikel, Lederwaren und Kunstgewerbe einkaufen. Später decken wir uns noch mit Reiseproviant ein, gehen zurück zum Bahnhof und nehmen an der Gepäckaufbewahrung unsere Rucksäcke entgegen. Mit einer halben Stunde Verspätung fährt der Express Zug Nr. 36 aus Malaysia kommend am Gleis 1 ein. Wir nehmen unsere Schlafplätze ein und schon nach kurzem Aufenthalt fahren wir gen Norden, zurück nach Bangkok. |
05.12.02 Shopping in Bangkok
Nach 17 Stunden Fahrt rollen wir langsam in den Hauptbahnhof „Hualamphong“ in Bangkok ein. Als erstes gehen wir im Bahnhof in das Food Court um uns zu stärken. Danach geben wir unsere Rucksäcke zur Aufbewahrung auf und fahren mit dem Stadtbus in die Khao San Road. Die Khao San Road ist die „Travellermeile“ von Bangkok. Sie ist aber wirklich kein Geheimtipp mehr. Inzwischen kennen sie schließlich schon 2 oder 3 Millionen Menschen aus aller Welt. Die Road ist ein Modell des Lebens für dekadente Westler. Als "Boulevard der Eitelkeiten" und als "Ballermann für Rucksäcke" ist die Road weltweit ungeschlagen. Reisebüro - Kneipe - Internetcafe – Guesthouse - Klamottenladen (oft alles in einem). Dieser Fünfkampf der Touri-Versorgung wiederholt sich auf beiden Seiten der Road unzählige Male, dazwischen Supermärktchen, Juweliere, Geldwechsler und Maßschneider. Das Angebot scheinbar immer gleicher Läden ist verwirrend und riesig - der Andrang von Touristen aber auch. |
06.12.02 Rückflug nach München
Gegen 16:00 Uhr steigen wir in den Local Bus Nr. 56 und fahren zurück zum Bahnhof. Am Gepäckschalter holen wir unsere Rucksäcke ab und kaufen ein Zugticket zur Don Muang Station. Um 18:30 Uhr steigen wir in den Zug Nr. 139 der Richtung Nordosten fährt und nach 45 Minuten Fahrzeit kommen wir in Don Muang an. Von hier gehen wir zum International Airport, der gleich gegenüber liegt und checken am Schalter ein. Pünktlich um 01:15 heben wir mit einer "Boeing 777-300" (größtes zweistrahliges Verkehrsflugzeug) ab und fliegen nach Dubai. Nach 3 Stunden Aufenthalt geht es um 08:00 Uhr morgens weiter nach München. 30 Minuten früher als geplant landen wir in der bayerischen Landeshauptstadt. Der Temperaturunterschied zu Thailand beträgt momentan 40 Grad. Frierend steigen wir in den Bus nach Freising und fahren von dort mit dem Zug nach Hause.
DAS PRAKTISCHE AM URLAUB IST, DASS ER EINEM NICHT NUR DIE KRAFT GIBT, DIE ARBEIT WIEDER AUFZUNEHMEN, SONDERN AUCH DERART PLEITE MACHT, DASS EINEM GAR NICHTS ANDERES ÜBRIG BLEIBT. |

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