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Jardin de Cactus (Kakteengarten von César Manrique)
Viele halten die 846 qkm große Insel Lanzarote für ein schwarzes Lavaeiland, auf dem nichts wächst, das unfreundlich und grau im blauen Atlantik liegt und wo auch es keinerlei Natur gibt.
Nein, das stimmt nicht, wie diese Bilder zeigen ! |
Goldkugelkakteen
Wir haben die Kanaren im Herbst besucht und uns dabei auf die Spuren von César Manrique begeben. Lanzarotes großer Künstler, der 1919 in Arrecife geboren wurde und die letzten Jahre seines Lebens in Haria verbracht hat.
Ganz in der Nähe von Haria – und damit im Norden der Insel – liegen die beiden Orte Mala und Guatize. Wir haben die Wochen auf Lanzarote ein Ferienhaus in Mala gemietet. Bis Guatize sind es knapp 3 km.
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Gofio Mühle
Und was liegt da näher, als so manchen Spaziergang hierher in den Jardin de Cactus zu machen. Schon von weitem ist die weiße Mühle am Hang zu sehen. Sie ist Mittelpunkt des Gartens. Es ist das letzte Werk Manriques. 1989 begann er, auf einem 5000 qm großen Lavaacker mit der Umgestaltung zu einem der schönsten Gärten, die wir je gesehen haben. |
Stachelige Gartenkunst
Tausende von Kakteen der unterschiedlichsten Arten sind von Manrique – zusammen mit seinen Skulpturen – zu einem Gesamtkunstwerk verschmolzen. Eines, in dem die Natur ebenso großen Anteil hat wie die Kunst. |
Schwiegermutters Stuhl
Angetan hat es uns aber der „Schwiegermutterstuhl“ (Oh je, hoffentlich bekomme ich jetzt keine bösen Leserbriefe von verärgerten Schwiegermüttern. Aber mich hat der Name nicht gestört, obwohl ich ja selbst eine bin …..). Die kugelrunde Form hat dem Goldkugelkaktus (Echinocactus grusonii) diesen volkstümlichen Namen gegeben. |
Kaktus in Licht und Schatten
Der Jardin de Cactus ist zu jeder Tageszeit einen Besuch wert. Die Sonne wirft ständig andere Schatten auf die Kakteen und lässt die runden Kugel immer im richtigen Licht erscheinen. |
Mehr dazu im Reisebericht Lanzarote: schwarz, stachelig und bunt

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