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Eine Reisereportage von Helene Obex


Kulturreise nach Malta vom 12. - 19.7.2002 mit Besichtigung der teilweise 5000 Jahre alten Steintempel, sowie Besuch der Nachbarinsel Gozo.

Anreise



Am 12. Juli 2002 flogen mein Sohn Matthias und ich von München aus nach Malta. Wir landeten um 8 Uhr morgens auf dem Flughafen Luqa in Valetta. Den ersten Tag nutzten wir für Erkundigungen in der näheren Umgebung unseres Hotels und natürlich wurden der Strand und der Swimmingpool besucht. Abends gab es eine mittelalterliche Flaggenparade auf der Promenade vor unserem Hotel.



Das maltesische Archipel besteht aus den Inseln Malta, Gozo und Comino, sowie einigen kleineren Inselchen. Malta liegt fast im Zentrum des Mittelmeeres. Die Gesamtfläche beträgt rund 318 km2. Regen fällt fast nur in den Wintermonaten, daher hat Malta vorwiegend ein felsiges und kahles Aussehen. Die Malteser sprechen maltesisch, was ein Gemisch aus arabisch, italienisch und englisch ist. Fast jeder Malteser kann allerdings auch englisch.

  Landschaft  

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Malta war während der letzten Eiszeit Teil eines größeren Landgebietes, das auch Sizilien mit einschloss. Als das Eis schmolz, stieg der Meeresspiegel und Malta wurde zu einer Insel.
Der frühere Baumbewuchs wurde im Lauf der Jahrtausende völlig vernichtet.
Die maltesischen Inseln haben mit 365.000 Menschen eine der höchsten Bevölkerungsdichte in Europa.


  Die ältesten freistehenden Steindenkmäler der Welt  

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Malta war ein kulturelles Laboratorium und ist die Heimstätte der ältesten freistehenden Steindenkmäler der Welt.


  Auf dem Weg zur Höhle  

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Am ersten Tag unserer Rundreise wurden wir um 8.15 Uhr vor unserem Hotel abgeholt. Gemeinsames stöhnen – soll das ein Urlaub sein? Der Bus samt Reiseleiterin Anna kam pünktlich. Wir sammelten noch ein paar weitere Gäste in anderen Hotels ein. Dann fuhren wir zur Höhle der Finsternis GHAR DALAM.


  Ghar Dalam  

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Es handelt sich um eine 144 m
lange, natürliche Karsthöhle die vom Wasser geschaffen wurde und zahlreiche Stalagtiten und Stalagmiten enthält.
In einer der Gesteinsschichten (ca. 180.000 Jahre alt) fanden sich ausgestorbene Zwerg -Säugetiere wie Flusspferde, Elefanten, Hirsch, Bär und Wolf. Die oberste Schicht enthielt Ablagerungen menschlicher Nutzung wie Tonscherben, mit denen sich die erste menschliche Besiedlung Maltas vor ca. 5.200 Jahren nachweisen lässt.


  Karrenspuren  

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Vor dem Museum zur Höhle der Finsternis sahen wir auch die für Malta typischen und auf der ganzen Insel zu findenden Karrenspuren.


  Hagar Qim  

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Wir fuhren weiter zur Tempelanlage von HAGAR QIM. Erbaut ca. 3000 – 2500 v. Chr. stellt es den Höhepunkt der „Tempel-Kultur“ dar. Manche seiner Steinblöcke erstaunen mit ihrer gigantischen Größe. Trotzdem wirkt die Anlage äußerst elegant und erstaunt mit ihrer sorgfältig ausgeführten Fassade. Hagar Qim wurde zu Beginn des 19. Jhds. ausgegraben.




 

© Helene Obex aus Tirol, In das Gästebuch von Helene Obex schreiben





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