|
 |
Gegen Mittag erreichten wir Santa Clara und endlich standen auch wieder Schilder am Straßenrand. Super, wir fanden den Weg zur Landstraße auf die Insel ohne Verfahren, ab hier ging es eigentlich nur noch geradeaus, soweit das Auge reicht.
In Caibarién angekommen, tat sich eine Art Grenze auf. Wir mussten die Reisepässe vorzeigen und 2,00 CUC zahlen. Es ist ja üblich, dass die Einheimischen nicht auf die Cayos fahren dürfen. |
Der Damm über den Ozean
Die letzten 45 Kilometer zum Hotel waren die beeindruckensten, denn wir fuhren über das Wasser des Atlantischen Ozeans! Hier wurde ein niedriger Damm mit 45 Brücken gebaut, der auf die Cayos führt. Oben drauf die sehr gut befahrbare Straße. |
Fahrt durch die Cayos de la Herradura
Die Cayo Santa María habe ich deshalb gewählt, da diese Inselgruppe reinste Natur ist, bislang wenig bekannt und so ziemlich abgeschieden. Die Touristen versammeln sich eher auf den Nachbarinseln wie die Cayo Coco. |
In der gleichnamigen Hotelanlage
Gegen 13:30 Uhr erreichten wir endlich das Hotel und waren ganz schön k.o. von dieser abwechslungsreichen Fahrt.
Das Hotel ist zwar eine Ferienanlage für Pauschaltouristen, aber sehr schön, umfasst ein größeres Gebiet mit kleinen Häuschen, in denen sich die Zimmer befinden. Es war wenig los hier, Nebensaison eben. |
Strand
Da man hier auf der Insel nicht wirklich viel unternehmen kann, sind dieser Nachmittag sowie der nächste Tag einfach nur der Erholung gewidmet.
Wir legten uns an den Strand, lasen Bücher, schlenderten über die Hotelanlage, gingen im Pool baden, machten es uns in der Pool-Cocktail-Bar gemütlich, schliefen auf den Liegen in der Sonne ein, gingen wieder spazieren, aßen hier und tranken dort. Einfach Entspannung nach einer langen, aufregenden und wunderbaren Reise! Das haben wir uns verdient :-) |
18. Tag - Abreise
Heute ist leider Abreisetag. Nach frühstücken und Koffer packen kauften wir noch die restlichen Souvenirs ein und begaben uns auf die lange Rückfahrt ins 300 Kilometer entfernte Varadero, mit 80 km/h auf der Landstraße. Naja, wenigstens ohne Schlaglöcher und Verfahren.
Gegen 14:30 Uhr erreichten wir Cárdenas, die Stadt der Kutschen. Pferdekutschen gibt es zwar überall auf Kuba, aber hier schienen es tatsächlich einige mehr zu sein.
Ansonsten hat die Stadt außer dem kleinen Parque Colón, der Kolumbusplatz mit seiner Kathedrale Inmaculada Concepción, nicht sehr viel zu bieten. Der Reiseführer beschreibt die Stadt als bestens geeigneter Tagesausflug aus Varadero, um mal das „richtige Kuba“ zu sehen. Doch nachdem, was wir alles so gesehen und erlebt haben, ist Cárdenas wahrlich nichts Besonderes.
5 Stunden vor Abflug waren wir bereits am Flughafen, da wir unser Auto rechtzeitig abgeben mussten. Die Zeit verging schneller als gedacht. Kurz nach dem Start um 22:00 Uhr hatten wir einen faszinierenden Blick auf Florida und Miami. Was für ein Lichtermeer!
Nach ein paar Stunden ist es hell geworden und ich dachte an unsere Zeit in Kuba zurück. Eine beeindruckende und unvergessliche Reise auf einer Trauminsel voller Kontraste geht zu Ende. Erinnerungen an ein Land, was es leider in dieser Lebensart bestimmt nicht mehr lange geben wird, bleiben. Wir sind wahnsinnig glücklich, Kuba bereist und damit neue Erfahrungen und Wissen über unsere schöne Welt gewonnen zu haben. Wir haben die Insel tief in unser Herz geschlossen und egal, inwieweit sich Kuba verändern wird, so wie es jetzt ist, bleibt es in unserer ewigen Erinnerung... |

|