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coco amarillo
Teilweise sehen die Häuser sehr schön aus, aber nicht modern. Teilweise ist schon alles sehr heruntergekommen, aber so ist es nun mal. Viel gibt’s hier nicht zu sehen. Wobei „viel“ das falsche Wort ist. Besser wäre wohl „gar nichts“.
Nach 2 Stunden Stadt ablaufen, bisschen hier sitzen und da fotografieren, ging es mit so einem lustigen gelben coco amarillo zurück ins Hotel. Was für ein Spaß! Das sind die gelben Dreiräder mit Motorrollerfahrgestell und einer geschwungenen Karosserie, die es überall zu Hauf zu sehen gibt. |
Sonnenuntergang
Zum Sonnenuntergang standen wir bereits am Strand und gingen zu einem Felsvorsprung. Das Wasser peitschte laut wie Donner dagegen. Wir beobachteten einen wunderschönen Sonnenuntergang und bereits 45 Minuten später war es stockfinster. |
3. Tag - Havanna Vieja
Heute war ein aufregender Tag. Wir standen zeitig auf, gingen nochmals kurz an den Strand, anschließend frühstücken, weiter mit dem Bus in die Stadt zum Hotel, wo bereits unser Mietwagen wartete.
Und los ging's nach Havanna!
Nun war selbst fahren angesagt und an das Auto musste ich mich erst einmal gewöhnen. Das Lenkrad saß ein paar Zentimeter zu weit rechts, was das Fahren nicht gerade gemütlich machte. Außerdem waren die Stoßdämpfer so was von kaputt, dass es nur noch krachte und knallte bei jedem kleinen Huckelchen.
Der Weg nach Havanna war leicht zu finden, einfach immer der Küstenstraße entlang, zuerst in Richtung Matanzas und dann weiter nach Havanna. Die Straßen waren gut bis sehr gut. Die meiste Zeit war sogar 80 bis 100 km/h drin.
So, und nun hieß es Augen auf! Nur auf was? Straßenschilder gibt es keine, es führen mehrere Straßen in alle Richtungen. Wo müssen wir hin? Wo sind wir eigentlich genau? Wo ist ein Hinweisschild? Wir sind völlig falsch gefahren. An einem riesigen Kreisverkehr angekommen, ging's eine Runde rum, bis ein Mann mit seinen Armen fuchtelte und uns etwas wie "Ihr dürft hier nicht fahren" klar machen wollte. Verdutzt hielt ich einfach an, er wollte noch mehr sagen. Es entwickelte sich ein kurzer Smalltalk. Herausgekommen ist die wahrscheinlich beste Hilfe, die wir jemals auf Reisen bekamen. Denn nachdem er mit unseren Straßenkarten ebenfalls nichts anfangen konnte, nahm er auf unserem Rücksitz einfach Platz, führte uns 20 Kilometer durch die Stadt, durch wirres Straßengefitz und enge Gassen, da rechts, dort links, eine rote Ampel übersehen, Vollbremsungen, vorbei an Menschenmassen, zwischenzeitliche Unterhaltungen ... das war alles ziemlich aufregend und wir hätten den Weg ohne ihn nie nie nie gefunden! Was waren wir froh!
Unscheinbar in einer der vielen engen Altstadtgassen lag das Hostal del Tejadillo, ein 3 1/2 Sterne Stadthotel. Wie abgesprochen bekamen wir einen Mojito und eine Life Band fing an, kubanische Musik zu singen. Das waren nun unsere ersten Eindrücke der angeblich "alten Dame der Karibik".
Nach Inspizierung des schönen und gepflegten Hotelzimmers entschieden wir uns für einen Stadtspaziergang durch die Havanna Vieja, die sich direkt vor der Haustür befand. Nach ein paar Schritten quatschten uns schon die ersten Leute an, ob wir nicht mit einer Pferdekutsche fahren wollten. Wir lehnten dankend ab.
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Catedral de San Cristobal
Unser Weg führte zum Plaza de la Catedral und gleich beeindruckte uns die Catedral de San Cristobal aus dem 18. Jahrhundert. Die zwei Türme sind asymmetrisch. Lange Zeit wurden hier sogar die sterblichen Überreste von Christoph Kolumbus aufbewahrt, weshalb die Kathedrale auch als die Kolumbus-Kathedrale bekannt ist. |
Plaza de la Catedral
Havannas Vieja ist nicht sehr groß, aber es machte Spaß, durch die Gassen zu streifen. Sofort fielen die Kontraste zwischen zerfallenen und perfekt restauriert auf, frei nach dem Motto: Gegensätze ziehen sich an! |
Häuserfronten
Hübsche Häuserfronten, teilweise sehr schön restauriert aber auch teilweise abrissfällig. |

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