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 | |  Eine Reisereportage von Nicky & Sebastian
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Truthahngeier
Hoch oben auf einem Ast sahen wir einen Truthahngeier sitzen. Der riesige schwarze Vogel mit dem roten Kopf erreicht eine Flügelspannweite von 1,50 Meter. Er präsentierte sich in voller Größe, bereite die Flügel aus und segelte langsam und majestätisch davon. |
Villa Guamá - Wasserkanäle
Mittlerweile sind wir in einen anderen Kanal eingebogen, näherten uns einem Baum und konnten dort die kleinen und flinken Kolibris beobachten. Sie können bis zu 100 km/h schnell und bekanntlich auf der Stelle fliegen. |
Villa Guamá - morgen 7:15 Uhr
Außer der Fauna gibt es natürlich auch eine artenreiche Flora hier im größten zusammenhängenden Feuchtgebiet der Karibik. Nicht nur die seltsamen Mangroven, sondern auch Malvenbäume, Frangipani und vieles mehr gedeihen hier prächtig.
Viel zu schnell war die Zeit um und wir wurden direkt am Frühstücksrestaurant abgesetzt. |
Villa Guamá
Auch hier wachsen die Palmen immer Richtung Wasser. |
Villa Guamá - Truthahngeier auf dem Dach einer Hütte
Unser Boot zurück auf das Festland kam erst gegen 11:30 Uhr, also hatten wir noch viel Zeit für Müßiggang. Mit Fernglas und Kamera setzte ich mich vor die Hütte und sah einfach nur dem Treiben zu. Wie schön! Leider störten zwischendurch Speedboote diese idyllische Ruhe, aber anders kommt man ja auch nicht in dieses kleine Paradies. |
Zurück auf dem Festland besuchten wir die Krokodilfarm. Schön und gut hier die seltenen Tiere zu züchten, aber nicht, wenn sie hinterher im Kochtopf landen.
Schon am Eingang steht ein Schild mit der Aufschrift „Esst mehr Krokodil“ und wir bereuten es bereits, 6,00 CUC pro Person für den Eintritt ausgegeben zu haben. Hier wurden wir wieder überall angebettelt, Grußkarten und Souvenirs zu kaufen und der Weg zum großen Krokodilgehege führte natürlich durch ein Restaurant, in dem uns das Fleisch regelrecht aufgeschwatzt wurde. Ja klar, vor allem auch gleich neben dem Gehege, wo unzählige der Prachttiere leben. Da kann mir keiner erzählen, dass die dort gezüchtet werden, um sie irgendwann in die freie Natur auszusetzen. Krokodile haben außer dem Menschen keine natürlichen Feinde, die muss man nirgendwo züchten. Wir konterten jedenfalls damit, dass wir Vegetarier sind und uns außerdem diese Tiere leid tun. Zurück kam ein Blick, der mehr sagte, als Worte. Eine unglaubliche Zwiespältigkeit spielte sich hier ab und passte rein gar nicht zum romantischen Tagesbeginn auf dem Ruderboot.
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Krokodilfarm
Am Eingang der Farm sonnen sich diese zwei Schildkröten in ihrem leider total verschmutzten Wasserbecken.
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