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Sehenswürdigkeit: Cayo LevisaDie einsame Insel Cayo Levisa an der Atlantikküste ist ein kleines Paradies auf Erden! Weiter Sand, glasklares Wasser, hervorragend geeignet für einen entspannten Badetag, Schnorcheln, Tauchen oder Angeln.
Außerdem gibt es hier das gleichnamige Hotel und ein Restaurant mit ausgezeichnetem Red Snapper.
Die Koralleninsel ist größtenteils mit Pinien und zur Festlandseite mit Mangroven bewachsen. Man erreicht sie am besten mit der kleinen Fähre von Palma Rubia, die um 9:30 Uhr ablegt und 17 Uhr zurück fährt. Der Weg dorthin ist in La Palma und in Mirian mit großen Tafeln ausgeschildern. Jedoch sollte man für die Anfahrt aus Vinales ca. 1 1/2 Zeit berechnen, auch wenn es nur 40 Kilometer sind. Glasklares Wasser!
Wir schlenderten den Strand entlang bis zum Ende und entdeckten währenddessen ganz viele kleine und größere Krebse und Krabben. Es war interessant, ihnen zuzusehen und wie schnell sie doch wegflitzen können. |
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Strand
Der Strand ist herrlich!! |
Einsiedlerkrebs
Wir mussten aufpassen wo wir hintraten, denn die meisten Krabbeltiere sind Einsiedlerkrebse, die in Schneckenhäusern wohnen. Das wird besonders dann interessant, wenn man Muscheln sammelt und diese plötzlich Füße kriegt. |
Wieder zurück am Hotel, genossen wir im Restaurant unser Mittagessen. Es gab Red Snapper, so einen leckeren Fisch habe ich lange nicht mehr gegessen! Danach schlenderten wir noch ein wenig über die Anlage. Als wir im Mangrovengewirr am Bootssteg ankamen, entdeckte ich die größte Spinne oben in den Bäumen sitzen, die ich jemals gesehen habe. Und wir mussten unter ihr durchlaufen, igitt! Nachdem ich sie fotografiert hatte, sah ich, dass genau über mir noch eine davon saß. So richtig eklig, aber sie gehören nun mal in die Natur. Unten im nahrhaften Erdboden tummelten sich währenddessen Krebse über Krebse, die aus ihren Löchern gekrochen kamen oder hinein verschwanden. Ein paar mal, aber leider nur für 2 bis 3 Sekunden, standen alle Krebse wie abgesprochen auf, krabbelten drei Schritte und ließen sich nieder. Das ganze sah so aus, als ob sich der gesamte Erdboden anhebt und wegläuft. Es müssen mindestens 30 Krebse auf einen Quadratmeter gewesen sein. Wahnsinn!
Genug einheimische Tiere beobachtet, gingen wir zurück zum Strand und machten es uns in zwei Liegestühlen gemütlich, beobachteten das Meer, die Krebse im Sand und erzählten. Es war schön, aber immer noch sehr windig und baden gehen war deshalb bis zum Abend unmöglich. Dieser Bummeltag tat aber nach den ganzen bisherigen Erlebnissen sehr gut.
17:00 Uhr ging die Fähre wieder zurück auf das Festland und wir konnten während der Fahrt einen schönen Sonnenuntergang beobachten.
Folglich mussten wir nun im Dunklen 1 1/2 Stunden zurückfahren, was gar nicht so einfach ist. Menschen laufen am Strandrand herum, die im stockfinsteren irgendwie den Weg nach Hause erahnen müssen. Unbeleuchtete Pferde- und Ochsenkutschen, Fahrräder und Traktoren schleichen über die Straße und außerdem die unzähligen Hunde, die man ja auch nicht unbedingt überfahren möchte. Nicht zu vergessen kommen noch Schlaglöcher hinzu, die teilweise ganz schön heftig sein und auch mal den Unterboden des Autos zerkratzen können! Zum Glück sind die kubanischen Mietwägen alle hochbeinig :-)
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9. Tag - Cueva de Santo Tomás
Unser Tagesplan bestand heute darin, nochmals die Cueva de Santo Tomás in Angriff zu nehmen. Die Höhle ist nicht so touristisch aufgemacht wie die Cueva del Indio und der Gast bekommt für 10,00 CUC eine 1 1/2-stündige Führung, während in der Cueva del Indio für denselben Preis nach 15 Minuten schon alles vorbei ist. |
Nebelwaldgebiet
Wir haben gut getimet, denn wir konnten uns gleich nach Ankunft der englischen Gruppe anschließen. Deutsche Führungen gibt es nicht. Wir bekamen einen Helm und los ging's. Zuerst stiegen wir ein paar Höhenmeter an, durch einen Wald, der einem Urwald glich. Dichtes Gestrüpp, Palmen und Lianen. |
Cueva de Santo Tomás
Aussicht aus der Cueva de Santo Tomás, die im übrigen die größte Höhle Kubas ist. |
Cueva de Santo Tomás
Nach 10 Minuten erreichten wir den Eingang. Eine gigantische Höhle, überall wachsen Stalaktiten herunten und Stalagmiten ragen teilweise hoch hinaus. |

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