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 | |  Eine Reisereportage von Nicky & Sebastian
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Hütte - hier legten wir eine Pause ein
Gemütlichen Schrittes ritten wir dahin und nach zwei Stunden erreichten wir eine Hütte, an der wir eine Pause einlegten.
Wir traten näher und begrüßten die Familie, die hier wohnt und sich gerade eine Suppe in einem großen Kessel zubereitete, der auf einer Lkw-Stahlfelge seinen Platz fand. Wir trafen hier den ersten deutschen Reisenden, der ebenfalls mit dem Pferd ankam. Und es tat mal richtig gut, sich mit jemanden in deutsch zu unterhalten und unsere bisherigen Eindrücke und Erlebnisse mitzuteilen, die doch schon lange auf der Zunge brannten. |
Blick von einer Höhle nach draußen
Nach ca. einer halben Stunde führten uns drei der Bewohner samt Kinder und Hund über ein Feld zu einer kleinen Höhle. Einer von ihnen sprach brockenweise englisch und konnte so ein paar Erklärungen für uns übersetzen.
Es sah beeindruckend aus, der Weg zur Höhle glich einem Urwald, überall Lianen, hohe Palmen und riesige Bananenstauden.
In der Höhle nisten Vögel und nachts fliegen einige Fledermäuse herum. Ein kleiner Bach mit sauberem Wasser, welches sehr gut für die Haut wäre, fließt hindurch.
Nach einiges Fotos ging es wieder nach draußen. |
Kaffeebohnen werden zum Trocknen ausgebreitet
Wir durchquerten das Feld zu einer zweiten Hütte. Hier wurden gerade Kaffeebohnen zum Trocknen ausgebreitet. Denn diese Gegend sowie das gesamte Viñales-Tal ist vielmehr eine Kaffee- und Tabakplantage. |
Trockenscheune "casa del tabaco"
Wir betraten eine Trockenscheune für den Tabak, auch "casa del tabaco" genannt. Hier werden die grünen Blätter einzeln getrocknet, indem sie wie eine Kette auf eine Schnur gezogen werden. Danach "reifen" sie für 55 Tage in Bananenblättern, wobei sie schließlich ihr Aroma entwickeln. |
Zigarren werden gerollt
Zurück zu den Pferden bekamen wir einmalig zu sehen, wie die einzelnen Tabakblätter zur Zigarre gerollt werden. Die Enden werden für den besseren Zusammenhalt mit Honig beschmiert.
Alles weitere danach kann man sich jetzt bestimmt denken. Richtig, wir "durften" probieren. Wir als absolute Nichtraucher! Aber wie heißt es in Kuba so schön: Wer nicht einmal an einer Zigarre geraucht hat, der ist nicht in Kuba gewesen :-) |
zurück durch die Sierra de Viñales
Nach diesem einstündigen Stopp schwangen wir uns wieder auf die Pferde und ritten davon. Mehr im Trab als gemütlich, aber es war herrlich und dieser Ausritt ein ebenso tolles Erlebnis wie dieses beeindruckende kubanische Hinterland. |
Sierra de Viñales
Die letzten Eindrücke des schönen Viñales-Tals während unseres Ausfluges. |

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