 |
| Entdecke das Lächeln seiner Bewohner, die Tempel, die Kochkunst und die Farben seiner Landschaften |
Der Tourismus in Kambodscha hat in den letzten fünf Jahren stetig zugenommen. Seit 2004 haben sich die Zahlen der Ankünfte verdoppelt und 2007 erstmals die zwei Millionen überschritten. Aus Südkorea (16,37%)und Japan (8,04%) vor USA kommen die meisten Besucher. Deutschland mit 2,63 % (53 087/2007) spielt auch im Vergleich zum Nachbarn Frankreich (4,47%) eher eine untergeordnete Rolle. |
Premierminister Hun Sen wurde bei den Parlamentswahlen am 27. Juli 2008 deutlich bestätigt und kann mit seiner Cambodian People´s Party (CPP) 90 der 123 Sitze beanspruchen und ohne Einschränkung weitere 5 Jahre alleine regieren. Allerdings wurde die Opposition vor der Wahl systematisch bedroht und eingeschüchtert. Fünf Gewerkschaftsführer und ein kritischer Journalist wurden ermordet. Währenddessen wird ein Prozess gegen denn als Duch bekannten Khmer Rouge-Gefängnischef vorbereitet. Neben ihm sind noch weitere vier ehemalige Mitglieder des Khmer Rouge-Regimes wegen ähnlicher Straftaten inhaftiert. |
Nach etwa 11 Stunden Flug landete ich mit Etihad Airlines über Abu Dhabi um 7:40 Uhr früh in Bangkok und zeitig genug um schon vor zwei Uhr nachmittags nach 4 1/2 Stunden Busfahrt in Trat zu sein. Dort werde ich von Chin vom Mairood Resort bei Khlong Yai abgeholt, dem ich meine Ankunft telefonisch ankündigte. Leider sagte mir die Dame, die mir den Busfahrschein verkaufte, eine mehr als 2 Stunden spätere Ankunftszeit und so musste ich trotz eines erneuten Anrufs warten. Macht nichts, der Thailänder nimmt es mit Geduld und ich auch. Die fast 350 km lange Busfahrt von Bangkok nach Trat kostete 283 Baht. 1€ zu 45,59 Baht hatte ich im neuen, großräumigen Flughafen gewechselt.
Das Mairood Resort hat einige um einen Pool gruppierte Bungalows und 3 Mangrovenhütten, von denen ich eine bewohne. Es ist dieselbe Bauweise auf Stelzen wie das gesamte nebenan gelegene Fischerdorf. Dort scheint es auf den ersten Blick keine Geheimnisse geben zu können, denn die Wohnzimmer, wo sich die Familien am Abend aufhalten sind offen, ob sie mit mehr oder weniger Luxusgütern wie Fernseher oder Sitzmöbeln ausgestattet sind. Vor einigen Häusern wird aber auch noch gearbeitet: Netze geflickt oder Boote repariert.
Fünf Kilometer sind es bis zur geschäftigen Ban Choen Beach, wo die zahlreichen Thais aufgereiht in Unterständen aus Palmwedeln picknicken. Einige dieser Plätze sind mit steinernen Sitzgruppen versehen, an denen gegrillte Fisch- oder Fleischspieße verspeist und dazu Bier oder Limonaden getrunken werden. Ich radle mit dem in der Unterkunft geliehenen Mountainbike noch rund 15 km weiter, bis die Straße am Strand entlang zurück auf diie Küstenstraße vor Khlong Yai führt, die so stark befahren ist, dass ich beschließe umzukehren.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück werde ich ebenso ohne Umstände wie ich 56 km von Trat abgeholt wurde, weitere 39 km zur kambodschanischen Grenzstation Hat Lek gebracht. Mein zuhause im Internet besorgtes Cambodia e-visa für 18 € sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Grenzformalitäten. Nur der Taxifahrer zum nächsten Ort Krong Koh Kong wollte sich nicht mit den vorab vereinbarten und üblichen 300 Baht zufrieden geben. Schließlich bendete ich die Diskussion mit 40 Baht extra.
Der Ort lohnt nicht zum Bleiben. Da die Fähre nach Sihanoukville nach dem Bau der neuen Straße vor 6 Monaten eingestellt wurde, kaufe ich im Koh Kong River Side Guesthouse ein Busticket ( 600 Baht ) und werde am nächsten Morgen kurz vor 8 Uhr an der Tür abgeholt.
|

|