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| Die letzten Tage unserer Safari durch Botswana verbringen wir mitten im Okawango-Delta im kleinen rustikalen Semetsi-Camp. Und weil wir zwei Jahre zuvor schon einmal hier waren wissen wir, dass es in der Nähe ein kleines Dörfchen gibt. Dort wollen wir unbedingt noch mal hin. Wir verzichten auf unsere letzte nachmittägliche Safari und machen uns stattdessen auf den Weg dorthin. Gut gesagt. Vor zwei Jahren konnten wir es zu Fuß erreichen. Damals führte der Boro-River nur wenig Wasser. Doch wir hatten Glück, denn die alljährlich einsetzende Flut von Angola war gerade im Kommen. Und so konnten wir unsere geplanten Safari-Touren in den traditionellen Einbäumen, den Mokoro, wenn auch nur mit wenigen Zentimetern Wasser unter dem Kiel, durchführen. Damals hatte unser Poler einen ganz schön schweißtreibenden Job. |
Unterwegs mit dem Mokoro
Diesmal ist alles anders. Die entsetzliche Flutkatastrophe, die über Mozambique hereingebrochen war zeigt seine Auswirkungen auch hier im Okawango-Delta. Die einzelnen kleinen Inseln können nur auf dem Wasserweg erreicht werden. Ohne Mokoro geht hier momentan nichts. Und dabei hat die Flut von Angola noch gar nicht eingesetzt. |
Kinder beim Wasserschöpfen
Gemeinsam mit unserem Poler, so nennt man den Bootsführer, der das Mokoro durch das Delta stakt, machen wir uns auf die Fahrt. Das Mokoro schwimmt im hohen Wasser fast von allein und unser Poler braucht nur noch die Richtung zu bestimmen. Schon von weitem sehen wir ein paar Kinder beim Wasserschöpfen. |
Ein kleiner Knirps beim Wasserschöpfen
Selbst die Kleinsten müssen schon mithelfen, obwohl es im Fluss viele Krokodile und Flusspferde gibt. Doch die Kinder sind von klein auf daran gewöhnt und wissen damit umzugehen. |
Neugierige Blicke
Beim Näherkommen werden wir neugierig ins Visier genommen, denn nur sehr selten verirren sich Gäste hierher. |
Mokorofahrt zu einem kleinen Dorf
Noch bevor wir an Land gehen hat sich unser Kommen im ganzem Dorf herumgesprochen. Wir sind die Attraktion und werden von allen ganz interessiert beäugt.
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Eine traditionelle Rundhütte im Rohbau
In den zwei Jahren hat sich das Dörfchen ganz schön verändert. Es gibt mehr Gemüsefelder, viel mehr Hütten und viel, viel mehr Kinder. Aus allen Richtungen kommen sie uns entgegen gelaufen. Im Laufe der Zeit haben sich hier immer mehr Familien angesiedelt. Safaritourismus bringt Arbeit. Und Arbeit bringt Geld, dass die Familie hier in den ringsum liegenden kleinen Camps als Poler, Safariführer oder Camppersonal verdienen können. |
Ein blinder Holzschnitzer
Wir treffen auf einen alten Bekannten. Auch diesmal staunen wir über seine geschickten Hände, die nur nach Gefühl kleine Meisterwerke schaffen. |

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