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Kuba ist nicht gerade eine kleine Insel. Auch wenn wir fast drei Wochen auf Kuba verbrachten, haben wir noch lange nicht alles gesehen. Ich plante unsere Reise selber, denn geführte Touren sind mit Formationseinnahmen von Kaffee und sonstigen Bedürftigkeiten immer an ein bestimmtes Zeitfenster orientiert. Wenn es mir wo gefällt, muss ich da auch mal ein paar Stunden verweilen können,ohne auf die Uhr zu schauen.In Kuba war dies nun auch nicht wirklich möglich,da es sehr ratsam ist,noch vor Dunkelheit wieder zurück oder am Ziel zu sein. Die Straßen sind schlecht, überhaupt nicht beleuchtet und es ist viel zu viel Bewegung durch ebenso unbeleuchtete Fußgänger,Radfahrer, Eselskarren oder Schafherden drauf,als dass man einfach nur Gas geben und das Ziel ansteuern könnte.
So befassten wir uns auf unserer Reise nur mit Zentralkuba und selbst das war noch zu groß.
Besondere Interesse habe ich immer für die Blumen und Pflanzen fremder Länder, so erklärte ich den Jardin Botánico Soledad in Kuba zur erklärten Pflicht. Bei der Reisevorbereitung fand ich dazu aber komischerweise fast kein Bildmaterial im Internet. Aus diesem Grund stelle ich für den Botanischen Garten Soledad, 15 km nordwestlich von Cienfuegos nur kommentarlos Bilder ein und lasse diese sprechen. Der Botanische Garten ist vier Hektar groß und wurde 1912 von einem Zuckerrohr-Forschugnszentrum in einen Botanischen Garten umgewandelt. Es wurden viele tropische Pflanzen gepflanzt. Die Harvard-Universität kaufte den Grund 1919 und rief die karibische Flora ins Leben. Unter kubanischer Leitung seit 1961 zählt der Park heute mit einer Fläche von 90 Hektar und über 2000 verschiedenen Pflanzenarten zu den größten Gärten Lateinamerikas. Den Garten kann man zu Fuß alleine oder in Führungen sogar mit dem Auto erkunden. Ein unbedingtes Muß für jede Kuba-Reise. |

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