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7. Kyoto: Tempel und Schreine
Die Touristen strömen vor allem wegen den über 2'000 Tempeln und Schreinen nach Kyoto. Wir konnten uns natürlich nur einen Bruchteil davon ansehen, aber es war doch sehr interessant wie unterschiedlich sie sein konnten. Bei einigen Tempeln muss man Eintritt bezahlen, andere hingegen können gratis besucht werden. Bald schon merkten wir, dass diejenigen die etwas kosten nicht unbedingt schöner sind, sie sind einfach historisch bedeutungsvoller! Vor allem diese Tempel, deren Besuch nicht immer ganz billig war, wurden regelrecht von Busladungen mit Touristenhorden und grossen Gruppen von Schulkindern überrannt.
Die anderen Tempel konnten aber genauso schön sein und waren zudem oft viel stimmungsvoller, da sie stiller waren. Andere sehenswerte Tempel wiederum, wurden von den Japanern vor allem zur Praktizierung ihres Glaubens aufgesucht.
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Kinkakuji Tempel
Kyoto‘s Kinkaku-ji (jap. 金閣寺, wörtlich: Goldener Pavillon-Tempel) Tempel, welcher in den oberen zwei Stockwerken vollständig mit Blattgold überzogen ist, spiegelt sich majestätisch im davorliegenden Teich. Dieser Tempel wurde 1994 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen und ist bei Tourengruppen sehr beliebt. |
Sehenswürdigkeit: Fushimi Inari Schrein mit Sembon Torii’sDer Fushimi Inari Schrein ist sicher eine der aussergewöhnlichsten religiösen Stätten in Kyoto. Den eigentlichen Höhepunkt bilden die Sembon Torii’s entlang eines 4km langen Pfades durch die bewaldeten Hügel dahinter. Dieser Weg ist fast lückenlos von orangen Torii’s gesäumt, welche bloss ein paar Zentimeter auseinander stehen, sodass man den Eindruck hat, durch einen Tunnel aus Torii’s zu gehen. Je näher man sich der Hügelkuppe nähert, umso mehr Tee-Häuser gibt es entlang des Weges. Auch die allgegenwärtigen Getränke-Automaten sind dem schwitzenden Wanderer hier willkommen. Sembon Torii’s
Ganze vier Kilometer wanderten wir in einem fast durchgehenden Tunnel von Torii’s.
Weitere Bilder in der Galerie Fotoalbum Sembon Torii’s beim Fushimi Inari Shrine 12 Oberhalb des Fushimi Inari Shrine in Kyoto befinden sich die Sembon Torii’s. Sie stehen entlang eines 4km langen Pfades durch die bewaldeten Hügel dahinter.. |
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Hinweis: Tempel oder Schrein?Alleine in Kyoto gibt es über 2'000 Tempeln und Schreine. Es ist nicht immer einfach, diese auseinanderzuhalten, aber die augenfälligsten Merkmale bieten oft schon die Eingänge. Daran sollte man erkennen, ob es sich um einen buddhistischen Tempel oder um einen Shinto Schrein handelt.
Das Tor zu einem Schrein wird „Torii“ genannt. Es besteht aus zwei Säulen, welche oben durch zwei übereinanderliegende horizontale Querbalken verbunden sind, wobei der obere leicht nach unten geschwungen ist. Die meisten bestehen aus Holz und sind orange gestrichen. Andere wiederum werden aus Stein gemeisselt oder aus Stahl und Beton geformt.
Die Eingänge zu buddhistischen Tempeln nennt man „Mon“. Diese können schon fast Gebäuden ähneln und haben häufig zwei übereinanderliegende Dächer. Manche sind so gross, dass es zwischen diesen Dächern noch einen begehbaren Korridor gibt der mit Schnitzereien und Figuren von Schutzpatronen geschmückt ist.
Da sich auf demselben Grundstück manchmal mehrere Tempel und Schreine befinden, ist es nicht immer ganz einfach die beiden auseinander zu halten.
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Mehr dazu im Reisebericht Japan: Unerwartetes an allen Ecken und Enden

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