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Sehenswürdigkeit: Späte Kirschblütenzeit in den Bergen‚Hanami Sakura’ das Betrachten der Kirschblüten, ist für viele Japan-Besucher sicherlich ein Grund im Frühling zu kommen. Je nach Region kann man die Kirschblüten so etwa zwischen Mitte März und anfangs Mai sehen, im Süden naturgemäss früher als im Norden. Da die Natur aber keinen exakten Zeitplan einhält, ist es auch bei guter Planung nicht garantiert, dass man die Kirschbäume in voller Blüte erlebt.
Wer aber die Blütezeit in den grossen Ballungszentren verpasst hat, erhält in den Bergregionen eine zweite Chance. Dort ist die Natur im Vergleich zu den Küstenregionen im Verzug und demzufolge blühen die Bäume später.
Mitte April 2007 haben wir die Kirschblütenzeit in Tokyo knapp verpasst. Auf unserem Weg nach Kyoto machten wir einen Abstecher nach Takayama, welches 573 m. über Meer liegt und dort waren die Kirschbäume zu unserer Freude noch in voller Blüte.
Übrigens: Die japanische Kirsche trägt keine essbaren Früchte, hat aber besonders viele Blüten.
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moderne Opfergaben
Die Japaner machen auf uns einen recht Gläubigen und sehr traditionellen Eindruck. Die Opfergaben wurden aber definitiv der modernen Zeit angepasst. |
Ricksaw Renner
Die wohlhabenderen Japaner lassen sich gerne mittels Ricksaws mit einer Männerstärke von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit bringen. |
Sehenswürdigkeit: Freilichtmuseum Hida No Sato in TakayamaIn Takayama befindet sich das Freilichtmuseum Hida No Sato. Eine gute Kollektion von etwa 30 traditionellen Gebäuden und Bauernhäusern aus der Hida Region ist hierher transportiert und wieder aufgebaut worden. Viele haben hohe steile Dächer und sind mit einer dicken Lage Stroh bedeckt. Das älteste der Häuser stammt aus dem Jahr 1751 und alle sind, ganz im Gegensatz zu den modernen Häusern im heutigen Japan, sehr gross.
Die Zimmer sind oft mittels Schiebetüren unterteilt, die gleichzeitig als Wände dienen. Dadurch kann die Raumgrösse je nach Bedürfnissen flexibel verändert werden.
Für die Konstruktion sind nur Holz und Schnüre verwendet worden um den regelmässigen Erdbeben zu widerstehen.
Während des Winters gibt es hier oben viel Schnee und deshalb sind die Dächer besonders stark gebaut. In den meisten Häusern im Hida No Sato gibt es eine offene Feuerstelle, welche jeden Morgen eingefeuert wird. Dadurch wird dieses spezielle Freilichtmuseum nicht nur zum Erlebnis für die Augen, sondern auch für die Nase.
Hida no Sato Takayama
Hida no Sato, malerisch an einem Teich gelegen, das Ballenberg (schweizer Heimatmuseum) der Japaner. |
Hida no Sato, alles mit Schnur
Bei den alten traditionellen Häusern der Hida Region wurden alle Balken, sogar grosser Gebäude, nur mit Schnur zusammengebunden. Somit wurde Elastizität bei Erdbeben und Schnee gewährleistet, was Nägel nicht könnten. |
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unzählige Souvenirs
Japaner haben grosse Fantasie, was man alles als Souvenir vermarkten kann – Hauptsache es ist klein. |
Mehr dazu im Reisebericht Japan: Unerwartetes an allen Ecken und Enden

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