 |
14. Tokyo: Ueno
Ueno ist bekannt für seinen gleichnamigen Park, viele Museen und den grossen Bahnhof. Dieser Stadtteil ist eine gute Gegend für preiswerte und gute Mahlzeiten. Direkt gegenüber dem Hauptbahnhof findet man in zwei langen Parallelstrassen viele preiswerte Restaurants und Unterkünfte, Spielsalons, sowie weiteres Nachtleben. |
Hinweis: Gutes Frühstück im Bahnhof UenoGute Bäckereien und Konditoreien findet man in ganz Tokyo problemlos. Ein Ort, wo man zu den frisch gebackenen Brötchen aber noch Butter, Marmelade, Kaffee und eine Sitzgelegenheit kriegt, ist aber schwieriger zu finden.
Der Bahnhof im Stadtteil Ueno, welcher über unterirdische Gänge mit der gleichnamigen U-Bahn Station zusammengebaut ist, bietet eine gute Möglichkeit für westliches Frühstück.
Direkt in der grossen Bahnhofshalle befindet sich eine Filiale der Bäckereikette Andersen. Dort kann man sich aus einer grossen Auswahl an frisch gebackenen knusprigen dunklen und weissen Brötchen oder Süssigkeiten sein Frühstück in selbstbedienung zusammenstellen. Auch Butter, Marmelade und Kaffee ist erhältlich. Zudem stehen Tische und Stühle bereit, wo man das Gebäck geniessen kann, während man dem hektischen Treiben in der Bahnhofshalle zusieht.
Ueno Station
Ueno Station ist einer der wichtigsten Bahnhöfe in Tokyo. Im Hauptbahnhof selbst, (welcher über Gänge mit dem Gleichnamigen U-Bahnhof verbunden ist), befindet sich ein Einkaufszentrum, sowie einige Restaurants. |
|
Hinweis: Pachinko, Japans einarmiger BanditEs ist kaum verwunderlich, dass der durch die japanische Gesellschaft erzeugte Druck und Stress da und dort halt ein Ventil braucht. Im ganzen Land gibt es riesige Spielsalons wo man „Pachinko“ spielen kann, eine sehr laute Version des „einarmigen Banditen“. In Japan ist dies die beliebteste Art und Weise um Geld zu vernichten. Jeden Abend belegen Legionen von Arbeitnehmern im schwarzen Anzug und weissen Hemd diese Spielsalons, wo rauchen obligatorisch zu sein scheint.
|
Entschuldigung
Wenn es in Japan einen Konflikt gibt, entschuldigen sich alle Seiten, selbst wenn nicht genau klar ist, wer im Unrecht ist.
In den Restaurants, in denen wir das Abendessen einnahmen, füllten sich die Nachbartische regelmässig spätabends noch mit Geschäftsleuten die zum Essen und Trinken kamen. Einmal haben wir sicherlich die Gruppe auf diesem Bild beleidigt, als wir den von ihnen offerierten Sake (Reiswein) ablehnten. Trotzdem entschuldigten sie sich und wir machten ein Foto mit allen.
Ein andermal entschuldigte sich ein junges Paar am Nebentisch, nachdem Brigitte ungeschickterweise ein kleines Stück Hummerpanzer zu ihnen rüber fliegen liess. Aber wir haben alle gelacht!
Bei einem Besuch entschuldigen sich die Japaner vorsorglich schon bei der Begrüssung für alle künftigen (und unvermeidbaren) Missgeschicke mit „Schitsurei-schi-masz“ (Ich bin unhöflich). |
Ueno Park
Diese beliebte Parkanlage umfasst neben mehreren Museen einige Tempel und Schreine und einen grossen Teich.
Weitere Bilder in der Galerie Fotoalbum Ueno Park 12 Der Ueno Park ist ein vielfältiger und grosser öffentlicher Park in Tokyo.. |
|
Kirschblüten
Hier in Tokyo war die Kirschblütenzeit ‚Hanami Sakura’ – eigentlich gerade vorbei, nur die allerletzten Bäume blühten noch. In einigen Parks sahen wir, dass die Kirschbäume nachts beleuchtet waren. Wir hörten von anderen Touristen, dass hordenweise japanische Berufsleute in ihren üblichen steifen Anzügen, abends um 10 Uhr hierher gepilgert waren und sich Matten gemietet hatten. Endlich fanden sie auch noch ein wenig Zeit die Kirschblütenzeit zu geniessen und dabei assen sie dann die bestellten Fertiggerichte und weil’s so schön war, nutzten sie die Gelegenheit sich hier zu besaufen. In diesem Land, wo kaum jemand Zeit hat die Kirschbäume tagsüber zu geniessen, ist die nächtliche Beleuchtung wohl die einzige Möglichkeit, die Schönheit der Kirschbäume auch den Arbeitnehmern zugänglich zu machen! |
Origami
Origami (jap. 折り紙) ist die japanische Kunst des Papierfaltens.
Auf unserem Bild sind Origami Kranich-Ketten als Opfergabe bei einem Tempel im Ueno Park abgebildet.
|
Fotos auf Schulreise
Was ist bei einer Schulreise in Japan gleich nach den schwarzen und dunkelblauen Uniformen das wichtigste Werkzeug? Ein Fotoapparat mit Stativ natürlich. Da hat man wenigstens noch das Beweisfoto, dass man auch da gewesen ist, sollte man nach der Schnelldurchreise vergessen haben, was man alles zu sehen gekriegt hat!
Übrigens, weil in Japan alles so anders ist als das, was wir kennen, haben auch wir sehr schnell ganz unbewusst die Gewohnheit angenommen alles und jedes zu fotografieren, genau wie japanische Touristen bei uns. Wir verzichteten aber weiterhin darauf, selbst auf jedem Foto mit drauf zu sein.
|
Mehr dazu im Reisebericht Japan: Unerwartetes an allen Ecken und Enden

|