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| Einst barocke Sommerresidenz; heute eine der bedeutendsten barocken Gartenanlagen Europas. |
Die Königlichen Gärten Herrenhausen sind oft Ziel unserer Wochenendausflüge. Ob nur ein kurzer Spaziergang oder ein ganztägiger Besuch; die Parkanlage – bestehend aus dem Großen Garten, dem Berggarten sowie dem Georgen- und Welfengarten – ist zu jeder Jahreszeit schön. Selbst im Winter strahlt die „schlafende Natur“ Ruhe und ein tolles Ambiente aus. |
Wasserkunst
Doch unumstritten sind die übrigen Jahreszeiten, wenn die Blumen zu blühen beginnen, die sorgfältig geschnittenen Alleebäume grüne Blätter tragen und die hohe Fontäne alles überragt. Sie wurde vor fast 300 Jahren erbaut und erreichte Mitte des 18 Jh. bereits eine Wasserstrahl von 56 m Höhe. |
Große Fontäne
Winzig klein ist der Schlitz, durch den der Wasserstrahl mit einer Geschwindigkeit von 140 Stundenkilometer gepresst wird und bis zu 80 m in die Höhe schießt. Achtung: Wenn man in der falschen Windrichtung steht, bekommt man leicht eine „Dusche“ ab. |
Fontäne im Großen Garten
Eine „Wasserblume“ besonderer Art. Sie ist es, aus der jede Stunde 500 Kubikmeter Wasser in die Höhe „blühen“. |
Mittelpunkt des Nouveau Jardin – des Großen Gartens – sind zweifelsohne die wie mit dem Lineal gezogenen Kieswege zwischen den Blumenrabatten. Besonders im Frühsommer blühen hier Eisbegonien neben anderen zahllosen Sommerblumen. Und alle Beete umgibt eine winzig kleine Buchsbaumhecke. |
Wächter des Gartens
Grimmig dreinschauende Fabelwesen beschützen das große Parterre gleich neben dem Schloss. Acht rechteckige Beete bilden ein schönes Ganzes aus grünen Rasenflächen, Kieswegen und bunten Blumen. |
Skulpturen im Großen Garten
32 dieser weiß gestrichenen Sandsteinplastiken zieren das Große Parterre im Großen Garten. Bekannte Künstler stellten in den Skulpturen die vier damals bekannten Erdteile und Gottheiten dar. |

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