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Eine Reisereportage von Uschi Ertl

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Auf unserer Kuba-Rundreise hatten wir drei Tage in Sancti Spiritus eingeplant. Von dort ausgehend erkundeten wir die Region um Sancti Spiritus und kamen dabei mehr oder weniger zufällig in eine Gegend, die in keinem Reiseführer genannt ist. Auf der Suche nach dem Meer fuhren wir auf einer Straße (CS12) zwischen Sancti Spiritus und Trinidad Richtung Süden auf die CS712. Doch man darf sich von diesen Straßenbezeichnungen nicht täuschen lassen und eine ausgebaute Straße erwarten, die Straße endet in einer Schotterpiste mit Schlaglöchern so groß wie Babywannen. Im Nachhinein hielten wir diesen Abstecher für einen unserer besten, da wir in dieser Gegend wirklich Kuba pur erlebten, nämlich das kubanische Landleben. Von dieser Art Landleben wird nirgends berichtet und das mit eigenen Augen zu erleben, war für uns ein unvergessliches Erlebnis. Wer Kuba nur mit singendem Volk mit Musik im Blut und ewig strahlender Sonne an Traumstränden kennen lernen will, der sollte nicht nach Guasimal fahren.

  Straße CS712 nach Guasimal  

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Der erste Teil zur Straße nach Guasimal ist noch frisch asphaltiert und gut zu befahren.


  Kubanischer Bauernhof  

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Die Tiere stehen in der prallen Sonne und sind alle ziemlich schlank.Zuckerindustrie und Viehzucht sind Haupterwerbsquellen in der Provinz Sancti Spiritus. Daneben wird Reis und Tabak angebaut. Tourismus ist in der Provinz von enormer wirtschaftlicher Bedeutung.


  Kubanische Kühe  

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Die bayerischen Kühe haben mehr Speck auf den Rippen.


  Kubanisches Anwesen  

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Die Zufahrt zu diesem Anwesen fiel durch die Palmenallee auf, die sich allerdings nicht jeder leisten kann.


  Bananenplantage  

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Den Nahrungsmittelbedarf der eigenen Bevölkerung kann Kuba bei weitem nicht decken, obwohl mit vorwiegend flachem oder hügeligem Land und günstiger Bodenbeschaffenheit fast ideale Bedingungen für die Anlage von Plantagen und für die Viehzucht bietet. Im Bild die Bananenplantage eines Bauern.


  Nahverkehr  

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Nicht viele Kubaner können sich ein eigenes Auto leisten, daher ist die Heimfahrt nach Hause aufs Land jedes Mal wieder abenteuerlich. Jede Mitfahrgelegenheit wird in Anspruch genommen.


  Eingangsfront auf dem Land  

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Die Häuser der kubanischen Landbevölkerung sind mit viel Eigenanteil hergestellt. Bei uns werden solche Unterkünfte wohl eher nur als Baubarracken benützt. Der Stromverteiler läßt auf die Ausstattung schließen.






 

© Uschi Ertl, 15 Einträge im Gästebuch von Uschi Ertl





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