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Eine Reisereportage von Gerhard Maucher

Inhalt

 
Kokaburra
 
London Bridge

Früh am Morgen sammelte der Kleinbus der Autopia Tour die 20 japanisch, koreanisch, deutschen, schweizerischen, schwedisch und holländischen Fahrgäste zur Great Ocean Road Day Tour ein. Unsere Reiseleiterin heißt Vanety und kommt aus Melbourne, dem Ausgangspunkt der Tour. Wir werden cirka 500 Kilometer fahren und unser erster Halt soll in zwei Stunden am Bell`s Beach sein.

  Kokaburra  

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Nachdem wir den Yawa Fluss überquert und die Stadt über die Highway verlassen hatten, geht es an Getreidefeldern und Grasland vorbei über die Industriestadt Geelong, früher Zentrum der Wollfabriken und auch eine Zeit lang Stadt des Goldrausches. Heute werden vor allem Ölprodukte produziert und umgeschlagen. Torquay ist seit den 70er Jahren bekannt als australische Hauptstadt der Surfer, auch schon Ausrichter der Weltmeisterschaften und dahinter schließen sich die Strände mit den konstant hohen Wellen und besten Surfbedingungen wie Bell`s Beach und Angelsea an.Die 270 km lange Great Ocean Road von Torquay bis Allansford wurde nach dem ersten Weltkrieg 1919 von den Russen gebaut, die hier Walfang betrieben und so manches Schiff zerschellte an der stürmischen Küste. Der 75 km lange Abschnitt von Angelsea bis Apollo Bay wurde 1932 vervollständigt

  Koala  

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Lorne, die größte Stadt an der Great Ocean Road ist touristisches Zentrum und auch Sitz der australischen Film- und Fernsehindustrie: die Simpsons und andere Sendungen werden hier produziert. „Die Great Ocean Road zählt zu den TOP 5 spektakulärsten Straßen der Welt“, sagt Vanety. Nach einem Abstecher zu einem Park mit Koalas geht es nach Apollo Bay, benannt nach einem gestrandeten Schiff. Im nahe gelegenen Maits Rest Rainforest unternehmen wir einen 45-minütigen Spaziergang durch kühlen Regenwald mit hundert Jahre alten, bizarr geformten Bäumen, „der höchste blühende Wald der Welt“, erklärt Vanety.

  Maits Rest Rainforest  

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  Maits Rest Rainforest  

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  12 Apostel  

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Nach Prinatown am Ottway Nationalpark sind sie dann zu sehen, die vielgerühmten Felsformationen der 12 Apostel. Die durch Erosion geschaffenen Felstürme sind bis zu 50 Meter hoch.Unser nächster Stopp ist in Loch Ard Gorge. An diesem Platz versank 1893 die Loch Ard, von 56 Passagieren überlebten nur zwei dieses Unglück. Auch ein kleiner Friedhof erinnert daran. Damit verlassen wir den Post Campbell National Park, nicht bevor wir die London Bridge gesehen haben, eine Felsbrücke im Meer, die durch Erosion so zerfiel, dass am 15. Januar 1990 das Mittelstück abbrach und ins Meer stürzte. Trotzdem sind die Reste noch imposant anzuschauen.




 

© Gerhard Maucher, 3 Einträge im Gästebuch von Gerhard Maucher





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