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Eine Galerie von Brigitte & Heinz

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Von Kapstadt aus machten wir eine fünfwöchige Rundreise durch den Westen der RSA.

Dabei besuchten wir Franschhoek, Clanwilliam, Kamieskron, (dazwischen 3 Wochen Namibia), Calvinia, Prince Albert, Oudtshoorn, Montagu und Hermanus.
Mehr dazu in unserem Reisebericht „Südafrika: ein Land im Umbruch, hoffentlich in die gute Richtung“.


In Hermanus, 120 km östlich von Kapstadt, kamen wir wieder an die Küste. Mit viel Glück konnten wir ein wunderschönes zweistöckiges Appartment mit Meersicht mieten. Wir zahlten auch dafür 300 Rand (32 Euro), genau gleichviel wie an den letzten 7 Orten für unsere Zimmer. Momentan waren Wale für etwa 4 Monate in der Bucht und wir konnten welche direkt von unserem Fenster aus sehen. Gingen wir hinten hinaus, waren wir bereits im Zentrum des ansprechenden Ferienortes mit vielen Restaurants und günstigem Internetzugang. Hermanus begeisterte uns auf Anhieb so stark, dass wir spontan entschieden unsere letzten 10 Tage hier, statt in Franschhoek zu verbringen, wo wir eigentlich morgen hinfahren wollten.

In Hermanus haben wir uns für 10 Tage etwas zurück gelehnt und einfach noch ein wenig von den guten Dingen profitiert, die das Land zu bieten hat. Hier hatten wir ja zusätzlich noch die "Southern Right"- Wale (Südkaper) vor der Tür, denen wir täglich eine Weile zusahen. Irgendeinen sah man meistens an der Wasseroberfläche, manchmal auch 10 – 20 und ab und zu boten sie etwas "Flossen-Schau" oder sprangen aus dem Wasser.

Wir genossen noch einige kulinarische Höhepunkte und nicht nur diese, sondern auch all die guten und schlechten Dinge die wir erlebt und erfahren hatten, müssen jetzt verdaut werden.

Wir machten uns an das Schreiben dieses Reiseberichtes, was uns (hoffentlich) ebenfalls etwas geholfen hat, diese beiden kontroversen und kontrastreichen Länder; Namibia und Südafrika besser zu begreifen.

Die hohe Kriminalität hat uns anfangs sehr schockiert, aber mit der Zeit gewöhnt man sich etwas an all diese Stacheldrahtzäune. In einem Land indem fast 80% der Bevölkerung an der Armutsgrenze lebt, ist es eher verwunderlich, dass es mit der Kriminalität nicht noch schlimmer ist.

In Südafrika ist es auf dem Land zumindest an den meisten Orten relativ sicher. Nur in den Städten gibt es wirklich grosse Probleme. Dort verlassen die Menschen ihr gesichertes Haus höchstens um in einem bewachten Einkaufs- und Erlebniszentrum ihre Freizeit zu verbringen. Ein Spaziergang an der frischen Luft ist abends und am Wochenende viel zu gefährlich.

Objektiv gesehen, ist in beiden Ländern die Kriminalität dort am schlimmsten wo am meisten Armut herrscht, d.h. in den Slums vor den Grosstädten und in den ehemaligen "Township's", wo vor allem die Schwarzen und Coloureds leben. In den vorwiegend weissen Gebieten und dort wo Touristen hingehen, wird mit Wachpersonal (also Geld) für die Sicherheit gesorgt.

Aber: alles ist relativ! Auch südafrika’s Probleme. In der letzten Woche in Hermanus, kamen wir mit einem Engländer ins Gespräch der in Brasilien's Rio wohnt und was er von dort erzählte, ist nun wirklich haaresträubend. Weil die Situation in Südafrika so viel besser sei, will er nun nach Kapstadt immigrieren, da er sich hier viel sicherer fühlt...

Die Völker Südafrikas sollten der Welt als gutes Beispiel dienen, dass Millionen von Menschen denen bedingungslos vergeben können, die sie Jahrhundertelang umbrachten, folterten, unterdrückten und diskriminierten. Persönlichkeiten wie Nelson Mandela an ihrer Spitze zu haben, ist sicher hilfreich, aber alle Völker die ihre Welt wirklich ändern wollen, können dies tun. Sie müssen zusammen stehen und den Wandel in ihre eigenen Hände nehmen. Dass dies hier so gut funktioniert hat, lässt uns hoffen, dass auch in anderen Konfliktgebieten, wie dem Balkan oder nahen Osten endlich auch solche Toleranz aufkäme. Dass sich auch dort die Völker vergeben und ihre Welt friedvoll werden könnte.

Am Wochenende war Hermanus erstaunlich belebt, da die Stadtbevölkerung hierher pilgerte um etwas auszuspannen, das langsam wärmer werdende Frühlingswetter zu geniessen und den Walen zuzusehen. Wir haben es vorher noch nie so bewusst genossen, wieder unter Menschen zu sein und nicht irgendwo in einem ausgestorbenen Ort, wo keine Menschenseele am Wochenende die Strassen bevölkert.

Wir können nun in Singapur wieder so richtig eintauchen und deshalb haben wir uns auch irgendwie auf den Rückflug dahin gefreut. Am 16. Sept. landeten wir glücklich wieder in dieser sicheren lebhaften und exotischen Millionenstadt, die Tag und Nacht nie still steht und wo man spürt, wo man ist: mittendrinn in Asien!

In Singapurs Stadtzentrum fielen uns die grossen Werbe-Plakate für die Nachtsafari in „The world’s first nocturnal wildlife park“ auf, welche jährlich 11 Millionen Touristen anzieht. Nichts für uns… Dank unserem Besuch im Etosha Nationalpark wissen wir nun, wie das Leben in der Wildnis abläuft, und dieses einzigartige Erlebnis kann kein Zoo oder Tierpark bieten!

  Kapstadt, Kap Malay Hausstil  
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  Kapstadt, Waterfront Zuschauer  
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  Kapstadt, Kapstadts Bevölkerung  
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  Kapstadt, Erstaunliches Gourmetparadies  
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  Kapstadt, Laden mit Gittertür  
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  Kapstadt, ironischerweise am Nationalen Institut für Crime Prevention+reintegration of offenders  
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  südlich von Kapstadt, Küsteanstr Chappmans peak drive  
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  nah Kap der guten Hoffnung, African Penguin  
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  Franschhoek, Aussicht am Dorfrand  
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  Franschhoek, Cape Dutch house  
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  auf dem Weg nach Clanwilliam, Township der Schwarzen  
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Mehr zu dieser Reise in der Haupt-Reisereportage Etosha Nationalpark: Eine Woche zu Gast im Reich der Tiere  38
Mit einem VW Chico (Golf), den wir in Südafrika mieteten, bereisten wir eine Woche den Etosha Nationalpark in Namibia..


© Brigitte & Heinz

© Brigitte & Heinz




 

© Brigitte & Heinz aus der Zentralschweiz, 5 Einträge im Gästebuch von Brigitte & Heinz



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