 |
Von der RSA Grenze aus machten wir eine dreiwöchige Namibia Rundreise.
Dabei besuchten wir Grünau, das Fish River Canyon, Keetmanshoop, Mariental, Windhoek, Outjo, Etosha Nationalpark, Otjiwarongo, Swakopmund, die Sossusvlei Dünen, den Ort „Aus“ und Lüderitz, bevor wir in die RSA zurückfuhren.
Mehr dazu in unserem Reisebericht „Namibia: faszinierende Nationalparks, deprimierende Kriminalität & himmlische Torten“. |
 Entlang einer guten Schotterstrasse fuhren wir 260 km südwärts nach Solitaire. Hier bezogen wir ein Zimmer in einer Lodge, welche eine der näheren zu Namibia's bekanntesten Dünen ist. Wie immer, ist halt eine Lodge etwas gross und unpersönlich, offeriert nicht ganz so viel, aber kostet mehr (~500 N$=53 Euro) als die gemütlichen Frühstückspensionen (~300 N$=32 Euro/52 CHF). Von hier waren es immer noch 150 km auf einer z.T. recht holprigen Schotter -, z.T. auf asphaltierter Strasse nach Sesriem, wo es nur einen Campingplatz gab. Nachdem wir den Eintritt zum Sossusvlei National Park (170 N$=18 Euro) einem mürrischen Beamten abgeliefert hatten, fuhren wir bald die 60 km in ein Tal zwischen roten Dünen. Da es hier vor drei Monaten stark geregnet hatte, war es erstaunlich grün und hatte viele Blumen zwischen den Sandbergen.
Im schönsten Teil der Dünenlandschaft gab es Salzseen und der grösste von ihnen hatte immer noch Wasser, was manchmal jahrelang nie vorkam. Nachdem wir eine Düne erklommen hatten, realisierten wir erst wie gross das Sandmeer um uns herum war; soweit das Auge reichte, man sah nichts als rote Dünen. Auf dem Rückweg fiel uns auf, wie stark sich das Licht in den letzten Stunden verändert hat. Die aufkommenden Schatten hoben die Formen und Farben der Dünen ganz anders hervor, besonders bei denjenigen mit stark geschwungenen Kreten.
Ein 4x4 "Dünentaxi" fuhr uns zurück zum Parkplatz von wo wir den Rückweg nach Solitaire antraten, das wir kurz nach Sonnenuntergang gegen 18:00 Uhr erreichten. Auch an diesem Abend sassen wir nach dem Essen noch lange mit ein paar Leuten um den Kamin zusammen und tauschten Erfahrungen aus. Einer war ein belgischer Einwanderer der Namibia sehr gut kannte und hier kleine Reisegruppen leitete.
|
Mehr dazu im Reisebericht Namibia: faszinierende Nationalparks, deprimierende Kriminalität & himmlische Torten

|