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Ein paar Bilder unseres Aufenthalts an der von Spanischen Touristen dominierten Costa de Almeria, welche im Gegensatz zur Costa del Sol noch nicht vom Massentourismus der Nordeuropäer beherrscht ist.
Ausser der faszinierenden Küstenlandschaft besuchten wir auch das karge und trockene Hinterland, welches immer wieder mit einem weissen Dorf aufgelockert ist, sowie die Marmor-Steinbrüche und die Wild-West Landschaft um Tabernas. |
 Vera Playa ist bereits eine Sehenswürdigkeit für sich selbst. Ab und zu mussten wir uns zur Motivation einen Tritt in den Hintern geben, um noch etwas von der Umgebung zu entdecken. Die Landschaft ist hier zwar sehr karg und trocken, das dahinterliegende Gebirge und die Marmor-Steinbrüche um Tabernas sind trotzdem sehr beeindruckend. Es kam auch vor, dass wir auf einem etwas besser ausgebauten Feldweg durchs Nichts unterwegs waren und plötzlich ein grosses Golfresort vor uns auftauchte.
Aguilas, welches 40 km östlich am Meer liegt, ist ein ansprechendes Städtchen. Von dort via Vera Playa bis nach Carboneras führt die Strasse teilweise entlang spektakulären Küstenabschnitten. Auch Mojácar and Bédar, zwei weisse Dörfer sowie Cuevas del Almanzora sind sehenswert.
Der typisch Andalusische Friedhof in Bédar ist besonders interessant. Die Ahnen ruhen hier in kleinen Gebäuden mit „Zimmern“, welche gerade gross genug sind, um einen Sarg aufzunehmen. Da einige Gräber eine tolle Aussicht aufs Gebirge oder über das Meer bieten, sichern sich viele Familien schon ein Grab an guter Lage, lange bevor ihre Zeit gekommen ist… Falls die Besitzer später umziehen (bevor das unvermeidliche eingetreten ist) hängen sie einfach ein Schild “se vende” (zu verkaufen) mit ihrer Telefonnummer ans Grab und kaufen sich ein neues, wo immer sie sich nun niederlassen.
Die meisten Touristen (nicht alle) schwärmen von den Märkten in den umliegenden Dörfern. Wir hatten den Eindruck, dass das allermeiste Gemüse welches hier wächst, nur exportiert wird. Auf Spanischen Märkten ist normalerweise die Abteilung (mit eher altmodischen) Kleidern deutlich grösser ist als diejenige wo Gemüse und kulinarische Spezialitäten angeboten werden. Vermutlich sind wir halt von den exotischen und farbenfrohen Märkten überall in Asien, aber auch in Frankreich einfach etwas verwöhnt.
Entlang der Autobahn zwischen Almeria und Murcia sieht man viele Plastiktunnels unter welchen Gemüse und Früchte angepflanzt werden. Diese Region Spaniens wird im Volksmund auch „Costa Plastica“ genannt. In dieser sehr trockenen und sonnigen Gegend wird das Wasser für die riesigen Gemüsefelder und Obstplantagen in grossen Stauseen im Landesinnern gefasst. Die meisten Arbeiter auf den Feldern und in den Gewächshäusern kommen aus Afrika, Osteuropa und Südamerika.
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