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Geblieben ist im Vergleich zu vor zehn Jahren die Gemächlichkeit des täglichen Lebens und des Verkehrs. Trotzdem viel mehr Straßen asphaltiert sind, sind die meisten Busse weiterhin klapprig. Auch große Hotelkomplexe oder gar Einkaufszentren fehlen in Südlaos. Nur ist die Zahl der Unterkünfte und Restaurants auf ein reichliches Maß gestiegen. Man muss sich nicht mehr wie bei einer Tour durch den Norden vor zehn Jahren bei Familien Stunden vorher für ein Mittagsmahl ankündigen. Und in den Touristenzentren hat schon das Internet Einzug gehalten, wenn auch die Geschwindigkeit der Rechner nicht mit denen des Nachbarn Thailand mithalten kann. Selbst unter der Laotisch Revolutionären Volkspartei hat sich Laos wirtschaftlich geöffnet, zählt aber bei einem Pro-Kopf-Einkommen von 428 US $ weiterhin zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Erde. |
Und so hoffe ich, als ich über die Lao-Nippon Brücke auf dem Weg zur Grenzstation Chong Mek dem Mekong den Rücken kehre, dass Laos seine Ruhe und Gelassenheit, die es auf den Besucher ausstrahlt, behalten möge.
Gerhard Maucher
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Tipps für Laos: Anreise Flug nach Bangkok und weiter nach Vientiane oder Bahn bzw. Bus ab Bangkok bis Ubon Ratchathani, dann mit Bus 4 x täglich über die Grenze bis Pakse (138 km). Ein Visa bei Ankunft für 2 Wochen erhält man mit einem Pass-Foto für 30 USD, vorab ist bei der laotischen Botschaft ein einmonatiges Visum für ca. 41 Euro zu bekommen.
Unterkünfte: ein Zimmer mit Bad, AC oder Ventilator erhält man ab 5 USD bis 28 USD, eine Mahlzeit kostet cirka 2 – 3 USD. Beste Reisezeit ist die Trockenzeit von November bis März.
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