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Mit Wasserfällen bis zu 15 m Höhe und auf ein Kilometer Breite bahnt sich der Mekong majestätisch seinen Weg. Ein gigantisches Schauspiel, an dem man sich kaum satt sehen kann. Nur einige Kilometer weiter bei Veun Kham an der Grenze zu Kambodscha wechseln wir vom Songthaeo, einem Laster mit zwei Längsbänken erneut auf ein Boot, um Delfine zu beobachten. Nur noch geschätzt 100 dieser Irrawaddy-Delfine leben in der Mekong-Region, etwa zehn davon hier bei Veun Kham. Und so zeigen sie sich uns rund um einem großen Felsen, von wo wir Ausschau halten, nur von weitem, kurz zum Atmen auftauchend. |
Nur heute Abend Lao Boxing Festival, kündigt ein Plakat an einem Guesthouse an. Die Überfahrt mit dem Boot für zwei US Dollar und der Eintritt von 50 Cent sind diese Abwechslung im Inselleben allemal wert. Der Boxkampf wird ähnlich dem Thaiboxen mit einer Mischung aus Faustschlägen, Fußtritten und Ringergriffen geführt. Nach drei Runden bestimmt ein Kampfrichter den Sieger oder einer der Kämpfer geht vorzeitig k.o. Am Ring riecht es nach chinesischem Tigerbalsam, in den Pausen zerren die Helfer an den Gliedern der Kontrahenten und die Zuschauer begleiten jeden Schlag mit johlendem Geschrei. |
Lao Boxing
nach einem Niederschlag ging einer der Kämpfer zu Boden |
Eine Klapperkiste auf vier Rädern bringt mich nach Tad Lo. Im Gegensatz zu eher kargen Landschaft der Mekongebene gedeihen auf dem 600m höher gelegenen Bolaven-Plateau Kaffee, Tee, Kardamom, Baumwolle, Obst und Gemüse. Bei idyllischen Wasserfällen bieten eine wachsende Zahl von Bungalow-Siedungen Unterkünfte, vor denen Wasserbüffel und Ziegen grasen, Hühner picken und Schweine den Weg kreuzen. Im Land der Millionen Elefanten hat sich hier auch das Los der Arbeitselefanten mit den Touristen gewandelt. Statt Bäume tragen sie nun Besucher spazieren.: 4 -mal täglich 11/2 Stunden für 50 000 Kip. |

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