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Eine Reisereportage von Gerhard Maucher

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Im Abstand von fast zehn Jahren seit 1996 reise ich nun zum zweiten Mal nach Laos. Damals hatte das kommunistisch regierte Land mit der Eröffnung der "Friendship Brücke" bei der Hauptstadt Vientiane erstmals Touristen auf dem Landweg eingelassen. Immer noch ist Laos ein einzigartiges Ziel neben den ausgetretenen Pfaden des Massentourismus. Insbesondere im Süden von Laos gibt es noch viel zu entdecken.



Ein kleine Fähre setzt über den Mekong ins ehemalig französische Kolonialstädtchen Thakhek hinüber und langwierige Einreiseformalitäten beginnen. Schon das Einwechseln von 100 US Dollar macht einen zum Kip-Millionär. Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt liegt 6 km südlich direkt am Mekong. Die Stupa That Sikhotabong in Form einer geschlossenen Lotusblüte wurde zwischen dem 9. und 10. Jahrhundert erbaut, 1950 restauriert und auch momentan werden die Bodenfliesen erneuert.

  Stupa That Sikhotabong  

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Die Nord-Süd-Verbindungsstraße Nr.13 ist wenig frequentiert. Busse fahren spärlich und sind deshalb zum Bersten voll. Hinzu kommen Gepäckstücke aller Art, selbst zwei Motorroller werden im Mittelgang verstaut. 7 Stunden dauert die 300 km lange Fahrt bis Pakse. Eine gute Zeit, sagt man mir. Pakse, Hauptstadt der südlichsten Provinz Champasak liegt am Zusammenfluss von Se Done und Mekong. Der erdig braune Se Done mischt sich mit dem mächtigen blaugrünen Mekong zu einem blaugrau. Das Zentrum kann man bequem zu Fuß erkunden. Vom buddhistischen Wat Luang an der alten Brücke über den Se Done führt die Straße entlang einiger Bauten im französischen Kolonialstil ein Kilometer bis zum Palast des letzten vorkommunistischen Prinzen Boun Oum, heute das Champa Palace Hotel. Folgt man der neuen Brücke stadteinwärts vorbei an der katholischen Kirche und dem Regierungspalast trifft man am Ende auf das Postamt und dahinter die Bootsanlegestelle.

  klappriger und gut gefüllter Bus  

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Der Markt im alten Stadtkern wurde durch das neue Champasak Shopping Center ergänzt. Nebenan befindet sich das Xuan Mai Restaurant. Dort bekommt man auch typische laotische Spezialitäten wie den Papayasalat. Vorsicht scharf, selbst mit der besänftigenden Beilage von viel Klebreis. Meist Motorräder bevölkern die Straßen vor dem Restaurant. Mühelos nimmt eine Familie mit zwei kleinen Kindern darauf Platz.

  Grillstände am Mekong  

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  Markt im alten Stadtkern  

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am Markt in Pakse ist Vogelgrippe kein Thema






 

© Gerhard Maucher





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