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| Bestaunt wie der Mann vom Mond |
Zwischenlandung und Auftanken
Ein staubiger Platz auf einer Hochebene mitten in Laos. Man sagt, auf Xieng Khouang wurden von der US-Armee mehr Bomben abgeworfen, als im gesamten zweiten Weltkrieg. So waren die meisten Bewohner aus dieser immer noch trostlosen Gegend geflohen.
Etwa eine Stunde früher waren wir aus der Hauptstadt Vientiane mit einem russischen Helikopter aufgebrochen.
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Zuvor hatte ich diese Tour bezahlt und bekam einen Reiseplan ausgehändigt, der sagt, meine beiden australischen Begleiterinnen und ich werden heute nach Samneua fliegen, dort unseren Führer treffen und einen Markt, sowie die Umgebung und Dörfer mit Handwebarbeiten besichtigen. In der Mitte der große gelbe Tank, umgeben von aufeinandergestapelten Koffern und Gepäck, sitzen zwei Dutzend Passagiere in diesem Hubschrauber, der 2000 – 3000 Meter hohes, bewaldetes Gebirge überquert. |
Ankunft in Samneua
Mister "Viengxay" begrüßt uns, klärt mit unseren Reisepässen die Einreise in diese Provinz und bringt uns in einem breiten, schwarzen Wolga zum Zentrum der Stadt in unsere erste Unterkunft. |
Hoch über Samneua thront der Festplatz. Wie in allen Dörfern mit Hmong-Bevölkerung findet heute ein Neujahrsfest statt. In einer Reihe stehen Mädchen, gekleidet mit bestickten Blusen und Röcken, bunten Schärpen und zum Turban gewickeltem Kopfschmuck oder versehen mit einem fünfzackigen verzierten Hut. Ihnen gegenüber die jungen Männer, ebenfalls festlich gekleidet, mal mit Anzug und Krawatte oder traditionell mit schwarz bestickten Pluderhosen und Hemden. Mit monotonem Rhythmus werfen sie sich Tennisbälle zu und singen dabei: "eeh nua ding nua dong dö lu long noh". Noch mehr Freude haben sie, wenn sie ihre Klänge mit einem Casetten-Recorder aufgezeichnet, nochmals hören. Die Jünglinge und Mädchen wählen bei dieser Gelegenheit ihren Partner aus, den sie mit Erlaubnis der Eltern versehen, heiraten dürfen. Auf dem Markt überwiegen die Stoffe und Kleider chinesischen Ursprungs. Die Grenze zu China ist nur etwa 150 Kilometer entfernt.
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Nächster Morgen sieben Uhr: eine Lautsprecherdurchsage schallt über die Straße und weckt uns auf. Kommunale Nachrichten untermalt mit Marschmusik werden so propagiert.
Wir müssen früh los.
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Tagesfahrt zur Grenze Vietnams
Eine lange Tagesfahrt zur Grenze Vietnams steht bevor. Der breite Wolga schaukelt über die Straße Nr. 6, die zum Teil mit deutscher Entwicklungshilfe finanziert und gebaut wurde. |
Mehrere Meter hohes Bambus ”Mai Luang”, Bananenstauden, Tamarindenbaüme, kleine Hmong-Dörfer am Rande der Straße. Wildschweine wechseln in Gruppen die Straßenseite.
Viengxay, eine sowjetische Geisterstadt, umgeben von Kalksteinfelsen und bewaldeten Hügeln hat lustigerweise den gleichen Namen wie unserer Führer. |

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