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Eine Reisereportage von Gerhard Maucher

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Die Aussicht vom Gipfel ist phantastisch.Am Krater riecht es nach Schwefel und einige stülpen sich eine Gasmaske um.1985 ist der Villarrica zuletzt ausgebrochen.Wir genießen die Aussicht, die wärmende Sonne und verweilen lange am Gipfel, ehe wir, inzwischen ist es Nachmittag geworden, aufbrechen müssen. Zunächst geht es über Geröll und Fels, dann ein Schneefeld, in dem ich zügig abrutsche und mich an die Spitze setze.Der Weg endet an einer Rinne und zuerst begreife ich nicht, was Christian mit der Aufforderung "Siente te!", mich zu setzen tatsächlich meint. Doch als ich seiner wiederholten Aufforderung folge,
begreife ich den Sinn. Eine Rutschfahrt auf dem Hosenboden mit immer schnellerem Tempo wird zur Riesengaudi.

  Rutschbahn  

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Noch weitere dieser Rutschfahrten folgen. Als die Schneefelder zu Ende sind, läßt es sich auf lockerem Geröll ebenso gut mit den Schuhen abrutschen. So ist der Abstieg in Windeseile zürückgelegt, nach zwei Stunden bin ich an der Talstation des Liftes, wo das Auto wartet, angelangt. Zurück in Pucon gibt es ein Essen mit Spaghetti Bolognese. Um 10 Uhr abends, kurz nach Einbruch der Dunkelheit fährt der letzte Bus nach Villarrica.
Gerhard Maucher

  Blick auf Lago Villarrica  

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Anreise: Flug nach Santiago und 10 Stunden Busfahrt bis Villarrica. Weitere Infos unter http://www.torresuiza.com mit vielen interessanten links.



 

© Gerhard Maucher






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