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| Schweden im Sommer – gerade richtig um in der grünen, mit vielen Seen und roten Häusern dekorierten Landschaft, Ruhe und Frieden zu finden. Während der langen Sommertage gibt es natürlich noch viel mehr zu entdecken. Wir genossen auch die Fahrt mit einer Draisine, die Begegnung mit Elchen und das Herumschlendern in den malerischen Fischerdörfern an den Schärenküsten. Wir besuchten das Mittsommerfest, Glashütten und stillgelegte Eisenbergwerke. Manchmal nahmen wir ein erfrischendes Bad in einem 25°C warmen See, der sich uns im Winter steinpickelhart gefroren präsentiert hatte. Wir verbrachten die meisten unserer 10 Sommerwochen auf FKK Vereinsgeländen und in Sommerhäusern, aber auch in Jugendherbergen. |
1. Ankunft Ende Mai
Von Oslo fuhren wir in nordöstlicher Richtung nach Kongsvinger. Von dort aus waren es nur noch etwa 50km zur Schwedischen Grenze bei Torsby, welches wir am 28. Mai 2010 erreichten. |
Es war ein sonniger Tag und Schweden präsentierte sich in den schönsten Frühlingsfarben, genauso wie die meisten Touristen denken, dass Schweden aussehen muss. Es hatte viele Seen und Teiche, in denen sich die Wolken wunderschön spiegelten. |
Wir genossen unser Mittagessen in vollen Zügen;
hier in Schweden bekamen wir wieder gutes und
preiswertes Essen, statt etwas kaum essbares zu
einem überrissenen Preis, wie im Nachbarland
Norwegen. |
Etwa um 19:00 Uhr promenierte ein grosser Elch im schönsten Sonnenlicht direkt auf der Strasse auf uns zu. Wir waren so überrascht, dass wir es nicht einmal schafften ein scharfes Foto von ihm zu schiessen, bevor er wieder im Unterholz verschwand. |
Wer länger in Skandinavien verweilt, hat eine reelle Chance ab und zu einem Elch zu begegnen, leider meist eher als potentieller Unfallgegner, denn als geduldiges Fotosujet! Eine für beide Seiten gefahrlose Begegnung mit Elchen ist eigentlich nur in Elchparks möglich. |
Wir übernachteten in Mora in einem gemütlichen
Hüttchen, welches wir dank eines Schildes am
Strassenrand fanden. Mora liegt zwischen zwei
Seen: Orsasjön und Siljan. Letzteren sahen wir
letztmals im Januar, als er steinpickelhart
gefroren und von einer Nebeldecke überzogen war.
Im Winter ist Mora das Ziel des 90km langen
Vasaloppet, dem Langlauf-Grossanlass, welcher zu
Ehren des Freiheitskämpfers Gustav Vasa – dem
Schwedischen Pendent zu Wilhelm Tell, benannt
wurde. |
Eine alte Dampflokomotive steht am Ufer des
Siljansees. Mora ist der südliche Endpunkt der
Inlandbana Eisenbahnstrecke, sowie Ausgangspunkt
der Dalabana die nach Süden führt. Die Stadt ist
auch Geburtsort des Malers Anders Zorn, dessen
Aquarelle ihm zu einem Namen und Mora zu Ruhm
verhalfen. |
Es dauerte nicht lange bis wir uns nach einem guten Restaurant umsahen. Solche sind im touristischen Mora nicht schwer zu finden. So genossen wir bald eine Schwedische Gourmet-Mahlzeit; die erste von vielen. |
Mehr dazu im Reisebericht Skandinavien: charmant zu jeder Jahreszeit

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