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Eine Reisereportage von Dietmar Zoerner

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Im Sommer 1995 flogen wir in die Dominikanische Republik. Die Pauschalangebote fanden wir wenig verlockend. Also buchten wir nur die Flüge, und wollten dann vor Ort nach Unterkünften suchen.

Tatsächlich war das zumindest damals kein Problem.
Es gibt viele Hotels, in denen meist Einheimische unterkommen, die oft besser sind als manche Unterkunft, die Touristen von den bekannten Veranstaltern angeboten werden.
Die erste Nacht vermittelte uns der Mitarbeiter (Julio) der Mietwagen-Station in das Hotel seines Onkels in Puerto Plata.
Es lag etwa 500m von der Strandpromenade.
Das Hotel hat etwa 15 Zimmer. Trotzdem waren wir die einzigen Gäste, was eigentlich nur Vorteile hatte:
1. Wir hatten sozusagen unseren eigenen Guard; Ein Wachmann war die ganze Nacht im herrlichen Garten unterwegs, um Einbrecher abzuschrecken.
2. Wir teilten uns den Pool nur mit den netten Kindern des Hotelbesitzers. Die luden uns oft zum Frühstück ein.
Das Hotel kostet 20$ pro Zimmer und Nacht :-)

In Puerto Plata blieben wir 2 oder 3 Tage, um uns von Jetlag zu erholen, und das warme Meer zu genießen.
Im Laufe der Reise fuhren wir noch bis nach Samana, wobei wir in Tagesausflügen das Land abseits der Hauptstraße auskundschafteten.

  Supermarkt  

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Ein typischer Supermarkt in der Domrep.
Wir kauften in diesen Läden vor allem Orangensaft in großen Kunststoffkanister (ca. 3 Liter) von der Marke "Laranga" (oder so änlich).
Außerdem gibt es dort und auf den Märkten tolles Obst, z.B. Mangos, Papayas, Ananas usw.
Schwierig ist die Beschaffung von Milchprodukten.
Besonders Käse habe ich nur in einem einizgen Laden gefunden, der in El Frances war. Das ist ein kleiner Ort im äußersten Osten der Halbinsel Samana, in dem viele Franzosen leben.


  Bermudez!  

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Bermudez ist die etwas bessere Rummarke der Domrep - es gibt noch eine billigere Marke, von der wurde mir aber nach einigen Tagen regelrecht schlecht, sodass ich dann auf Bermudez wechselte.
Nicht, dass ich nur Rum getrunken hätte: Rum kommt wirklich in fast jedes Getränk, das man in den Lokalen der Einheimischen trinkt.
Wir waren fast nie in der Touristen-Gastronomie - keine Ahnung wie es dort ist.

Auf dem Bild sieht man, dass es gerade etwas regnet. Man muss sich Regen in der Karibik aber klar anders vorstellen, als in Mitteleuropa:
1. Es wird durch den Regen nicht kalt, sondern die Luftfeuchtigkeit steigt, wodurch man sich oft noch wärmer füllt;
2. Meist regnet es nur 30-60 Minuten. Die Straßen sind dann ebenso schnell wieder trocken...


  Kleiner Papagei  

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Diesen Papagei habe ich öfters in den Lokalen auf der Domrep gesehen.


  Polizei!  

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Polizisten sieht man auf den Straßen der Domrep relativ häufig.
Als Touristen wurden wir aber eigentlich immer von ihnen in Ruhe gelassen, obwohl wir oft zu schnell fuhren.
Was die Geschwindigkeiten angeht: Unser Mietwagen-Spezi Julio hat uns geraten, nicht zu schnell zu fahren; Es soll wohl auch deftige Strafen für Raser geben.
Auf der anderen Seite waren die Polizisten, die wir gesehen haben nur mit einem Stöckchen ausgerüstet. Keine Geschwindigkeitsmesser, kein Fahrzeug, nichts.
Einmal haben wir beobachtet, wie ein Polizist ein Moped anhalten wollte. Als das Moped einfach weiter fuhr, hat sich der Polizist das nächste Moped "geliehen", und hat damit den Flüchtenden verfolgt.
Andere Länder, andere Sitten :-)


  Bilck aus unserem Zimmer  

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Diesen Ausblick hatten wir von unserem Hotel in Rio San Juan aus auf die benachbarte kleine Insel.


  Playa Grande  

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5 km östlich von Rio San Juan kommt der Strand Playa Grand. er ist etwa 6 km lang, herrlich sauber, und zumindest damals überhaupt nicht touristisch belastet. Es gibt unter den Bäumen ein paar wenige Hütte, an denen man Essen kann, und sich Pina Coladas reinzieht.
Die Pina Coladas sind so genial - in Deutschland bestelle ich sowas nicht mehr, weil es einfach kein Vergleich gibt:
Die Barkeeper der Domrep hölen eine Ananas aus. Der dabei entstehende Saft wird mit frischer Cocosmilch, Eis und Rum gemischt - fertig.






 

© Dietmar Zoerner aus Berlin, 8 Einträge im Gästebuch von Dietmar Zoerner
Dominikanische Republik ist ein Spezialgebiet von Dietmar Zoerner.





Leserkommentare:

Unsinn !
Individuell reisen ist und war in der dom. rep. sicher und aüßerst empfehlenswert. ich mache das seit mehr als zehn jahren. es ist mir noch
nie etwas passiert.
kein überfall kein unfall keine polizeirepression. zweimal gab es harmlose blechschäden, die verursacher (dominikaner) sind jeweils dafür
aufgekommen bzw. haben es selber repariert.
(allerdings - ich spreche fließend spanisch)
die privaten mietwagenverleiher (nicht die großen ketten !) sind nicht so kleinlich wie hier, kratzer und kleine beulen werden nicht
bemängelt, das gehört zum normalen gebrauch.
ich kann nur sagen: in der dom. rep. gibt es keine probleme mit gar nichts, genießt sie abseits der all inclusive abzocke !(Verfasser: jennico)

gut


Bemerkung des Autors:

Diese Reise ist ja jetzt schon einige Jahre her. Damals war es eine tolle Art,
die Insel und deren Bewohner kennen zu lernen. Was man heute so ließt,
scheint sich in der Domrep seither einiges geändert zu haben.
Rucksacktouristen werden wohl manchmal überfallen, usw.
Ich kann also nicht sagen, ob man heutzutage noch in dieser Form reisen sollte.(Verfasser: Dietmar)

Gesamtbewertung:

sehr gut

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