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| Abseits des Bürgerkriegs hauptsächlich im Norden zwischen Singhalesen und tamilischer Minderheit blieb Sri Lanka seit 1970 touristisches Ziel vieler Europäer, angelockt durch palmengesäumte Strände, tropische Naturreservate und buddhistische Klöster, sowie freundliche Inselbewohner. |
Die Gewürz- und Teeinsel im Indischen Ozean vor der Südspitze Indiens hieß bis 1972 Ceylon. Nach knapp neun Stunden Flug ab Frankfurt lande ich in Colombo und beziehe eine Unterkunft in Negombo, dem nächsten Ort am Strand. Nach einem Tag Ausruhen fahre ich mit Maja, Markus und ihrer 3-jährigen Tochter Jessica mit einem Vorortzug nach Colombo und von dort in die Königsstadt Kandy. Empfehlenswert ist diese Bahnfahrt, weil man so im gemütlichen Tempo die üppige und weite Berglandschaft mit Reisterrassen, Bananenstauden und Kokospalmen genießen kann. Kandy ist mit 130 000 Einwohnern die kulturell bedeutendste Stadt Sri Lankas. Das Wahrzeichen, der Zahntempel im 18. Jahrhundert von König Narendra Simha erbaut, liegt am Kandy-See, im Herzen der Stadt. Ein 4 km langer Rundweg lädt zu einem Spaziergang ein. |
Am nächsten Tag holt uns ein Taxi ab und fährt uns zum Botanischen Garten von Peradeniya, der größte und meistbesuchte mit über 4000 Pflanzen. Hauptattraktion ist dabei das Orchideenhaus mit seiner tropisch, exotischen Blütenpracht. Weiter geht es zum Elefanten-Waisenhaus in Pinnawela. Zeitig vor der Mittagsfütterung erreichen wir dieses Ziel. Die Elefantenbabys werden mit honiggetränkten Reisbällchen und Milchflaschen gefüttert, wobei ein 8-monatiges Baby bis zu 7 Liter schluckt. Insgesamt sind in dem 1975 gegründeten Waisenhaus etwa 50 Elefanten untergebracht, Babys die sich verlaufen haben oder ausgestoßen wurden. |
Einen ganzen Tag ist der Zug nach Badulla im Südosten unterwegs. Nach Nurelia erklimmt der Zug den höchsten Punkt der Bahnstrecke auf über 2000m. Die Vegetation hat gewechselt, man sieht Farne, Chrysanthemen und Nadelhölzer. Badulla hat etwa 50000 Einwohner einen großen Markt und ein lohnendes Ausflugsziel in der Nähe ist der Dunhindha Wasserfall.Weiter durch das Uva-Becken, das auch wegen seines Tees bekannt ist, fährt ein Bus über Wellawaya nach Hambantota an der Südküste und danach an der Küste entlang über Dondra wo mit 39m die höchste stehende Buddha des Landes zu besichtigen ist, bis Unawatana, meinem Ziel. |

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