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Von der Deutschen Grenze her reisten wir im Sommer via Ribe entlang Jütlands Westküste bis nach Hanstholm. Nachdem wir mit einer Auto-Fähre den Nissum Bredning zwischen Thyboron und Agger überquert hatten, drehten wir Inland. Die Städtchen Vyborg und Thisted waren ebenfalls lohnenswerte Ziele.
Nach sechs Tagen brachte uns die Autofähre Norröna von Hanstholm aus in die Färöer Inseln, sowie nach Island und Grönland (diese Nordatlantik-Reise ist in separaten Reisebereportagen dokumentiert).
Ende September 2009 schipperten wir wieder zurück nach Dänemark, diesmal nach Esbjerg. Nun verbrachten wir 4 Wochen in einem luxuriösen „Sommerhaus“ in der Nähe von Tranum (bei Aalborg) im Norden Jütlands. Bevor wir nach Schweden weiterzogen, besuchten wir noch Dänemarks faszinierende Hauptstadt Kopenhagen.
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1. Ankunft im Süden Jütlands
Als wir von Deutschland her kommend in Dänemark eintrafen war es bereits 18 Uhr, etwa drei Stunden später als erhofft. Wir fuhren nicht weit, bis wir das erste wunderschöne Gebäude mit einem brandneuen Strohdach sahen. Schnell auf die Bremse - Foto schiessen! |
Nun sollten wir einen Geldautomat finden, wollten aber keine Zeit verlieren und dafür extra in ein Dorf fahren. So trafen wir denn mit leeren Taschen in der Jugendherberge in Ribe ein, aber dank goldglänzendem Schweizer Plastik konnten wir dort trotzdem einbuchen.
Da die Sonne hier oben, jetzt am 8.7.09 deutlich später unter geht als weiter südlich, blieb uns noch genug Zeit die historische Altstadt Ribes nach dem Abendessen zu besichtigen. Wir bewunderten die alten Riegelhäuser entlang der mit Kopfstein gepflasterten Strassen am nächsten Morgen gleich nochmals.
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Weitere Bilder in der Galerie Ribe: Bilder eines schmucken Städtchens 12 Ein paar Aufnahmen unseres Kurzbesuchs im malerischen Fachwerkdorf Ribe, wo sich im Mittelalter der wichtigste Nordseehafen Dänemarks befand. |
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Vor allem in den alten Ortsteilen, wie hier in Ribe, findet man immer wieder solche Strassenspiegel vor den Fenstern. |
Sowohl im Sommer, als auch im Winter, dienen die Skandinavischen Wohnungsfenster als stilvolle Galerie gegenüber den Nachbarn. Egal ob in einem Wohnhaus … |
… oder in einem Geschäftshaus, in ganz Dänemark sind die Fenster immer sehr schön dekoriert. Im hohem Norden mag man‘s eben heimelig! |
Mennesket ved Havet
Danach fuhren wir bei Esbjerg an die Küste und stoppten dort, um die 4 weissen, je 9 Meter hohen Figuren „Mennesket ved Havet“ (Menschen begegnen dem Meer) des Künstlers Svend Wiig Hansen zu bewundern. |
Hinweis: Debit- und Kreditkartengebühren in Dänemark inkl. Grönland und den FäröernBei Auslandreisen ist die Annahme von „Plastikgeld“ heutzutage eine Selbstverständlichkeit geworden. Nicht aber in Dänemark und in seinen zugehörigen Gebieten wie den Färöer Inseln oder Grönland!
Die dänischen Geldinstitute haben sich zur Finanzierung der Transaktionskosten für Zahlungen mittels Debit- und Kreditkarten ein System einfallen lassen, welches nicht mit dem international gängigen Standard kompatibel ist.
Bei der Annahme ausländischer Karten entstehen den Geschäften dadurch zusätzliche Kommissionen. Aus diesem Grunde sind viele Dänische, Färöische und Grönländische Firmen nicht bereit, ausländische Karten anzunehmen. Andere verrechnen eine „Gebühr für die Annahme ausländischer Karten“, welche im Schnitt etwa 3.75% beträgt, wir haben aber auch schon Händler erlebt, welche dafür fast 10% verrechnen wollten!
Auf den Färöern und in Grönland wird man eigentlich immer darauf hingewiesen, wenn beim Karteneinsatz eine Gebühr fällig wird. In Dänemark hingegen wird die „Ausländergebühr“ vor allem in Supermärkten oft ohne vorgängige Warnung verrechnet und einfach auf dem Kassenzettel zusammen mit Fleisch und Gemüse aufgeführt. Ein kleiner mehrsprachiger Aufkleber in der Nähe der Kasse ist dort meist der einzige Hinweis für die nicht gerade Ausländerfreundliche Praxis im sonst sehr Touristenfreundlichen Dänemark.
Mehr dazu im Reisebericht Skandinavien: charmant zu jeder Jahreszeit

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