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Eine Reisereportage von Uschi Ertl

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Chicago ist nicht nur eine pulsierende junge Universitätsstadt, man findet auch überragende Architektur, unzählige Lokale, viele Shops und Kaufhäuser zum Shopping und Wolkenkratzer, die den Blick magnetisch nach oben ziehen. Chicago bietet aber auch viel Kunst und Moderne, mein Reisebericht beschränkt sich speziell auf die Kunst unter freiem Himmel. Wir folgten einem vorgeschlagenen dreistündigen Spaziergang durch Chicago Downtown im Dorling-Kindersley Reiseführer „Chicago“, den ich nur bestens empfehlen kann.

In Chicagos Downtown Core sind Dutzende von Werken weltbekannter Künstler öffentlich ausgestellt. Unser Spaziergang streifte eine Auswahl der riesigen Openairgalerie und die Gebäude der Gegend, von denen viele Kunstwerke für sich sind. Die spektakuläre architektonische Kulisse garantiert auf der ganzen Strecke grandiose Aussichten.

  Michigan Avenue  

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Wir starteten unseren Spaziergang an der Michigan Avenue in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang des Grant Park. Von hier hat man eine exzellente Aussicht auf die Gebäude in der Michigan Avenue, an denen man immer wieder gerne vorbei schlendert.


  Fountain of the Great Lakes  

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Das erste Kunstwerk unserer Tour war der FOUNTAIN OF THE GREAT LAKES, eine Brunnenskulptur in Bronze von Lorado Taft, 1907-1913, die unmittelbar südlich angrenzend am Art Institute of Chicago im Park an der Michigan Avenue zu finden ist. Die Skulptur stellt fünf Damen dar, über deren Körper das Wasser strömt, sinnbildlich dafür, wie das Wasser durch das Große-Seen-System fliesst.


  Fountain of the Great Lakes  

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Dem Fountain of the Great Lakes gegenüber gibt es noch einen weiteren Springbrunnen, der insbesondere bei diesen tropischen Sommertemperaturen zum Verweilen einlädt und Erfrischung gibt.


  Lines in four Directions  

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Das nächste Kunstwerk von Sol LeWitt suchten wir etwas länger, denn LINES IN FOUR DIRECTIONS versteckte sich an einer Hauswand, versteckt hinter Bäumen und erst durch die Spiegelung des Sonnenlichts in Fenstern vom Haus gegenüber fiel uns die Struktur dieser Wand auf.


  Lines in Four Directions  

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Der Künstler beschäftigte sich überwiegend mit graphischen Linien und Mustern, zeichnete und schaffte Skulpturen. Er verstarb dieses Jahr 78jährig in New York.


  Flamingo  

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Einen Block weiter an der Dearborn Street im Hof des Federal Center ist die nächste Skulptur, FLAMINGO von Alexander Calder zu sehen. Sie ist wohl im Abendlicht am imposantesten, denn dann leuchtet das Rot in der Sonne besonders schön.


  The Four Seasons  

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Auf der Dearborn überqueren wir die beiden Straßen West Adams und West Monroe und kommen zu THE FOUR SEASONS von Marc Chagall am Chase Tower Plaza.


  The Four Seasons  

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Das riesige, vierseitige Mosaik besteht aus kleinen Fliesen in über 250 Farben, die die verschiedenen Seiten Chicagos illustrieren. Es war ein Geschenk des Künstlers an die Stadt Chicago im Jahr 1974.






 

© Uschi Ertl, 14 Einträge im Gästebuch von Uschi Ertl





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