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Eine Reisereportage von Volker T.


Bevor ich Szechuan (s. meinen Reisebericht) besuchte, erkundigte ich die Heimatprovinz meines chinesischen Freundes- Jilin. Hauptattraktion der Provinz ist neben der Hauptstadt Changchun sicherlich der einmalig schöne Changbaishan Nationalpark an der nordkoreanischen Grenze.

  Hauptstrasse  

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Nach fast 24 h Zugfahrt von Changchun (Provinz Jilin) erreicht man die Kleinstadt Baihe. Diese ist Ausgangspunkt zur Erkundung des grössten chinesischen Nationalparks, dem Changbaishan. Da diese Stadt im Grenzgebiet zu Nordkorea liegt, findet man im Stadtbild neben den chinesischen auch koreanische Schriftzeichen.


  Koreanisches Restaurant  

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Baihe hat, wie ich schon erwähnte, eine grössere koreanische Bevölkerungsminderheit. In der so genannten Restaurantstrasse findet man deshalb auch einige koreanische Restaurants. Das hier aufgenommene bietet eine ganz exquisite Spezialität an, die sicher dem normalsterblichen Europäer den Magen umdreht. Hier bekommen sie den gelben Speisehund!!!


  Eingangstor zum Nationalpark  

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Nach ca. 20 min Fahrt von Baihe erreicht man das Eingangstor zum Changbaishan Nationalpark. Hier befinden sich auch die Schalter, an denen man eine Eintrittskarte zum Betreten des Parks erwerben muss.


  Im Tiger Park  

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Der Changbaishan Nationalpark an der Grenze zu Nordkorea ist eins der wenigen Gebiete, in den der mandschurische Tiger (Unterart des sibirischen Tigers) noch in freier Wildbahn vorkommt. Da man die wenigen Tiere in freier Wildbahn nicht zu Gesicht bekommt, hat man für die Touristen ein grosses Freigehege im Urwald eingerichtet. Hinein gelangt man mit einem umgebauten klapprigen Reisebus, von dem aus mir dieses wunderschöne Tigerweibchen-Foto gelang. Insgesamt sind in dem Gelände 8 Tiere untergebracht.


  bunte Regenmäntelvielfalt  

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Leider ist das Wetter im Changbaishan, ähnlich wie in unseren Alpen, recht unbeständig. Doch dies tut dem Tourismus in das Gebiet, wie das Bild zeigt, keinen Abbruch. Als clevere Geschäftsidee kann man in den anliegenden Geschäften für einige wenige Yuan (chinesische Währung) einen farbigen Regenmantel erwerben. Hiervon wurde bei meinem Besuch auch reichlich Gebrauch gemacht.


  Der grosse Wasserfall  

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Nachdem ich mit meinem Freund endlich den langen Schlangen von Koreaner und Nordchinesen entkommen war, die sich unbedingt noch mit den Regenmänteln ausstaffieren wollten, eröffnete sich uns dieses eindrucksvolle Panorama.
Der Wasserfall stürzt hier mit 68 m vom Baiyan Feng (Weissfelsengipfel) Gebirge in die Tiefe. Gespeist wird dieser vom Tian Chi (Himmelssee), der sowohl von den Koreanern als auch von den Nordchinesen als heilig angesehen wird. Immerhin liegt dieser See auf einer Höhe von 2194 m und ist per anstrengendem Fussmarsch über steile Treppen (im Hintergrund des Bildes zu sehen) zu erreichen. Leider ist der See an den meisten Tagen, wie auch an diesem hier,mit Wolken verhangen. Vorsicht ist geboten, denn die nordkoreanische Grenze ist hier sehr nah und nicht klar markiert. So kann man schnell einem illegalen Grenzübertritt verdächtigt werden. Und mit den nordkoreanischen Militärposten ist nicht zu spassen.




 

© Volker T., In das Gästebuch von Volker T. schreiben





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