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| Unsere Tour sollte uns vom 1.8.2001 bis 19.9.2001 von Brandenburg/H. nach Prag, Budapest, Zagreb, Dubrovnik, Bari, Igouminiza, Thessaloniki, Istanbul, Izmir, Ephesos, Pamukale, Olympos, Antalya, Samsun, Sinop, wieder Istanbul, Sofia, Timisoar, Szeged, Wien und zurück nach Deutschland bringen. |
Eigentlich haben wir nach einem Mobil gesucht, das uns nach Afrika bringen sollte. Aber als wir unseren alten Mercedes Benz 407 Diesel mit Baujahr 1980 von Ole genauer anschauten, war klar, der macht zwar richtige Strassen mit, aber für einen Trip auf Pisten ist der nicht geeignet. Erschreckend waren neben den Roststellen und den Löchern in den Leitungen die 70 PS, die dieses 3,5 Tonnen schwere Stück Stahl ziehen sollten. Nach einem spontanen Blick in den Atlas entschieden wir uns, in Richtung Türkei zu fahren, da wir hier den größten Aktionsradius hatten und niemand von uns je in diesem Teil Europas und Asiens war.
Nachdem Tobias und ich unseren dritten Mitfahrer Steffen gefunden hatten, konnten wir mit den Vorbereitungen beginnen und starteten einige Tage später. |
Unsere Hütte
10.000 km mit einer Spitzengeschwindigkeit auf gerader Strecke von 85 km/h; bergauf nur 35, wobei es von Dresden bis an die syrische Grenze bergig ist. 11 verschiedene Länder, noch mehr Grenzübergänge und zwei Mal mit der Fähre über die Adria. |
10.000 km mit einer Spitzengeschwindigkeit auf gerader Strecke von 85 km/h; bergauf nur 35, wobei es von Dresden bis an die syrische Grenze bergig ist. 11 verschiedene Länder, noch mehr Grenzübergänge und zwei Mal mit der Fähre über die Adria. |
Budapest
Unser erstes Ziel war das Pepsi-Sziget-Festival auf der Marieninsel in Budapest. Vier Tage blieben wir in der Stadt. Neben der U-Bahn, einer Strasse und einer Fabrik hatten wir ein nicht sehr lauschiges Plätzchen außerhalb des Geländes, was aber auch seinen Reiz hatte. Die Highlights auf dem Festival waren nicht nur bekannte Bands wie RUN-DMC, Morchiba und Faithless, sondern auch die Krishna-Core Band „Hare“, Bungee springen, baden in der Donau, die extrem staubige Luft und die allgegenwärtige Fäckalestetik. Eben alles, was zu so einer Veranstaltung dazu gehört. Viele Besucher kamen nicht nur aus Ungarn, sondern auch aus anderen Ländern wie Österreich und Deutschland. |
Rock 'n' Roll
Da die Preise für Alkohol sehr günstig und die Temperaturen verdammt heiß waren, konnten wir viele Leichen bewundern. Das wichtigste aber war, dass alle ihren Spaß hatten und ausgelassen feierten. |
Zum Chillen in der Nacht kam das Ambientzelt sehr gut, in dem es relaxte Musik, indische Tänzerinnen und genügend zum kiffen gab.
Dank unserer Bikes konnten wir uns zumindest tagsüber gut auf dem Gelände bewegen und auch einen relaxten Besichtigungstag in der Stadt einlegen. In solchen Situationen lernt man Fahrräder richtig zu schätzen und wir waren froh, dass wir sie auf unserem Mobil problemlos transportieren konnten. |
Dubrovnik
Die südkroatische Stadt Dubrovnik war ein weiterer Höhepunkt auf unserer Tour. Sie hat eine sehr gut erhaltenen Altstadtkern, der von den Italienern erbaut wurde und wahrscheinlich einzigartig ist. |
Allerdings zieht solch eine Schönheit auch viele Pauschaltouristen an und treibt die Preise hoch. Reizvoll an dieser Gegend sind nicht nur die Berge um die Stadt, sondern auch die gesamte dalmatinische Küste, die durch ihre Felsen sehr abwechslungs- und eindrucksvoll ist. Man kann sagen, dass unser Schlafplatz einzigartig in der Stadt war. |

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