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| Ein paar Aufnahmen unseres Besuchs in der Belgischen Hauptstadt Brüssel, welche zugleich als EU Hauptsitz fungiert. |
 Am Sonntag 21. Juni 09 verabschiedeten wir uns von Frankreich und fuhren nach Belgien. Bis wir die Vororte von Brüssel erreichten, hatte es nur wenig Verkehr, doch dort wurde er dann dicht und sehr hektisch. Mitte Nachmittag erreichten wir unser Hotel in Ruisbroek, etwas südlich der Stadt und schon bald machten wir uns auf den Weg ins Zentrum von Brüssel.
Wir fanden den Bahnhof und nahmen den nächsten Zug. So wie wir die nur flämisch geschriebenen Anweisungen auf dem Perron zu verstehen glaubten, sollten wir beim Schaffner nach einer Fahrkarte fragen. Da er sich nicht sicher war, welche Art von Billet er uns verkaufen sollte, liess er uns kostenlos in die Stadt fahren wo wir uns am Schalter nach der richtigen Fahrkarte erkundigen sollten. Ein hoch-unmotivierter Beamter erklärte uns im Hauptbahnhof, dass es entweder die Bahn oder den Bus gäbe. Von den kombinierten Tickets die den gesamten öffentlichen Verkehr im Zentrum einschliessen, wusste er nichts (seltsam!) und auch die Nachfrage bei einem zweiten Staatsbeamten war absolut fruchtlos. In der Zwischenzeit war es bereits 20 Uhr und wir wollten doch wirklich noch etwas von der Stadt sehen! Sie leuchtete in der Abendsonne und wir fanden schnell den Weg zum grossartigen „Grand Place/Grote Markt“ der von gut erhaltenen, meist barocken Zunfthäusern eingerahmt wird.
Wie wir am nächsten Tag entdeckten, sind Brüssels touristisch interessante Stadtteile alle sehr gut erhalten. Abseits dieser sahen wir allerdings auch schmutzige und zerfallende Quartiere. Ausserhalb des Zentrums besuchten wir das Atomium, sowie die modernen Bürogebäude des EU Hauptsitzes. Diese befinden sich nicht in einem neu erschlossenen Gebiet, sondern wurden in ein bestehendes Quartier eingezwängt.
Um den EU Sitz hört man die verschiedensten Sprachen und auch Belgien selbst ist ja zwei-sprachig. Brüssel ist offiziell „bilingue“ das heisst: sowohl Französisch, als auch Flämisch (bzw. Niederländisch) sind Amtssprachen. Die Beziehungen zwischen den verschiedensprachigen Landesteilen sind aber viel angespannter als in der Schweiz.
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