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| Von Monywa nach Bagan, dem kulturellen Höhepunkt der Reise, dann mit dem Flugzeug an den Inle-See und zum Abschluß noch ein paar Tage Yangon. |
Familienfeier
Man hat schon das Gefühl, daß die Freude über den Einzug des Sprößlings ins Kloster eher einseitig auf Seiten der Eltern liegt und ganz so begeistert haben die Kleinen auch nicht gewirkt. In Thailand hat mir ein Reiseleiter erzählt, daß es dort üblich ist, den Widerstand der Kinder mit kleinen Gaben wie Transistorradios oder ähnlichem zu minimieren. Ob das in Burma auch so ist, kann ich nicht bestätigten, ich kann es nur vermuten. |
Nonnen
Die Tempel waren ganz nett, fotografisch aber nicht sehr ergibig. Am nächsten Morgen starteten wir früh nach Bagan. Wir stoppten noch kurz in der Stadt und dabei liefen mir diese Nonnen ins Bild. Sie sind wie die Mönche kahl geschoren und tragen rosa Kleider. Auch sie gehen jeden Morgen von Haus zu Haus um sich das Essen für den Tag abzuholen. Die Burmesen sind da außerst spendabel, auch wenn die Nonnen bei weitem nicht so angesehen sind wie die Mönche. |
Thanboddhay-Pagode
Das bekannteste Bauwerk von Monywa liegt etwa 20km südlich der Stadt, Richtung Mandalay und auch auf der Strecke nach Bagan. Das Gebäude ist durchaus beeindruckend, man sieht zahlreiche kleine Türmchen udn Stupas und vorallem Hunderttausende kleiner Buddhastatuen, wobei mir scheint, daß eine möglichst hohe Zahl wesentlich wichtiger ist als die handwerkliche Qualität der Statuen. |
Straßenverkäuferin
Von der Pagode fuhren wir zurück auf die Hauptstraße nach Mandalay, bogen dann aber rechts Richtung Bagan ab. Nach zwei oder drei Stunden erreichten wir ein kleines Dorf an einer Straßenkreuzung und machten dort Mittagspause. Junge Mädchen warteten dort mit Obst und Snacks auf die heimischen Busse um ihre Waren feilzubieten. Entgegen der üblichen Gewohnheit der Burmanesen waren sie etwas scheu und hatten mit dem fotografiert werden keine rechte Freude. Ein Bildchen gelang dennoch. |
Aussicht von der Fähre
Nach einer weiteren Stunde wurde die Busfahrt erneut unterbrochen und unser Bus wurde auf eine Fähre verladen. Es wurde sehr, sehr heiß, ich hatte leider kein Trinkwasser bei mir und war froh als diese Bootsfahrt nach einer guten halben Stunde vorüber war. |
Ananda-Tempel
Gegen 2 kamen wir in unserer Unterkunft, dem "Golden Express" an. Es gibt schönere Hotes in Bagan, aber es liegt strategisch ganz günstig, in etwa in der Mitte zwischen Alt- und Neu Bagan. Bei einem Bierchen im netten Nachbarlokal berieten wir, was wir machen könnten. Im Loose stand, daß der Sonnenuntergang vom Shwesandaw ganz schön sein soll. So mieteten wir uns die in Bagan übliche Pferdekutsche und fuhren zuerst nach Alt-Bagan. Dabei merkten wir erst, daß wir tatsächlich mitten in einem Tempelfeld wohnten. Der Ananda-Tempel ragt wohl auch deshalb hervor, weil er zumindest in Alt-Bagan der einzige mit einer vergoldeten Spitze ist. |
Pick-up
Gleich nachdem wir die ersten Fotos vom Ananda-Tempel gemacht hatten, bogen wir in einen Feldweg und inmitten zahlloser Souvenierstände stoppte der Gaul. Wir besichtigten noch einen in einem Nebengebäude untergebrachten Buddha mit irgend einer Reliquie und dann stiegen wir auf die erste Stufe des Tempels. |
Blick vom Shwesandaw-Tempel
Die Treppen waren steil und es war anstrengend, und schon von der ersten Ebene des dreistöckigen Tempels bot sich ein gigantisches Bild auf das Tempelmeer von Bagan. Je weiter man den Tempel nach oben schritt, desto unglaublicher wurde der Anblick. Hier wußte ich auch, daß sich der Reisemonat Oktober bewährt hat. Nach der Regenzeit ist alles rund um die Tempel so richtig schön grün und das fasziniert halt doch mehr als wenn die Tempel in einer trockenen Ebene stehen. |

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