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Am Mekong
So eine Bootsfahrt am Mekong ist etwas durchaus angenehmes. Der Fluß ist nicht der selbe mächtige Strom der mir von den Thailandurlauben ins Goldene Dreieck in Erinnerung ist. Er ist um ein Vielfaches schmäler und gespickt mit zahlreichen Engstellen und Stromschnellen. Die Fahrt ist - wie fast ganz Laos - landschaftlich grandios, und auf so einer gemütlichen Bootsfahrt bekommt man erst so richtig den Überblick, wie wenig besiedelt und bebaut das Land eigentlich ist. Nach ca 8 Stunden erreichten wir Pakbeng, eine sehr rustikalen Siedlung, deren einzige Funktion darin zu bestehen scheint, daß der Ort etwa auf halbem Weg zwischen Luang Prabang und Huay Xai, dem Grenzort zu Thailand liegt. |
Am Mekong
Der Ort Pakbeng besteht aus einer einzigen Straße, die meisten der Häuser sind Guest-Houses oder Restaurants. Von unserem Guesthouse hatten wir einen tollen Überblick über den Mekong. Leider war die Sicht nicht so toll und später begann es auch noch zu schütten. Auch am Abend konnte ich mich nicht entschließen, irgendwas zu essen, ich konnte eben keine Steaks mehr sehen und Fisch mag ich sowieso nicht. Und ich wußte ja, daß wir am nächsten Tag nach Thailand kommen würden. |
Kinder an der Zollstation
Je weiter man zum Ziel kommt, desto breiter und mächtiger wird der Strom. Warum das so ist, ist mir bis heute ein Rätsel, eigentlich müßte er ja stromaufwärts schmäler werden....
Etwa eine Stunde vor Huay Xai erreicht man die Zollstation. Dort müssen alle Boote anhalten und sich einen Stempel besorgen. Am Ende waren doch alle froh, in Huay Xai angekommen zu sein, denn irgendwann wird es fad und das Kreuz beginnt zu schmerzen. Wir mußten mit dem ganzen Gepäck die Flußböschung hoch und hundert Meter weiter gleich wieder hinunter zur laotischen Grenzstation. Normalerweise freut man sich, wenn man auf einer Reise in ein anderes Land wechselt. Mir fiel aber der Abschied von Laos schon sehr, sehr schwer. |

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