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Eine Reisereportage von Franz Frey

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Khong Island, Vieniane und Luang Prabang waren die Highlights meiner Rundreise im März 2003, die von Kambodscha und Nordostthailand nach Laos und zuletzt nach Chiang Mai und Bangkok führte.
Laos ist ein einfach zu bereisendes und ganz tolles Reiseland mit toller, weitgehend unberührter Landschaft, einer unheimlich netten und freundlichen Bevölkerung und, ausgenommen Luang Prabang und auch Vang Vieng, recht wenig touristisch. Zu der Zeit als ich dort war, war die Reise doch von einem etwas mulmigen Gefühl begleitet da es eine Reisewarnung für die Busfahrt von Vang Vieng nach Luang Prabang gab. Ein Monat vorher war einheimischer Reisebus mit einer Panzerfaust beschossen wird, einen Tag nachdem der Präsident bekanntgab, daß die Region sicher sei. Wir sahen das Wrack neben der Straße und hatten an diesem Tag schon ein mulmiges Gefühl. Ansonsten kann man sich aber in Laos so sicher fühlen wie sonst wohl kaum wo auf der Welt. Auch der April als Reisezeit war nicht gerade ideal, denn vorallem in der Hauptstadt Vientiane war es unmenschlich heiß.


Wir verließen also in Chong Mek Thailand und reisten in Laos ein. Der Grenzübergang dauerte etwa eine Stunde und war relativ problemlos.
Ich hab 200$ getauscht und endlich war ich Millionär, denn ich bekam dafür 1,5 Millionen Laotische Kip.

  Laotisches Taxi  

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Wir stiegen nun in den laotischen Reisebus und fuhren eine Stunde im Regen in die Provinhauptstadt Pakse und weiter zur Fähre nach Wat Phu. Trotz fruchterregender Gewitterwolken entschlossen wir uns zu Besichtigung des Bergtempels. Am Fuß eines Hügels passiert man die völlig verfallenen Ruinen eines Palastes, dann gehts über verfallene Stufen hinauf zu einem Bergtempel. Oben hätte man eine wunderbare Aussicht auf die Ebene. Schön wärs, wenns schön wär. Während der Besichtigung wurde das Donnergrollen immer bedrohlicher und ich eilte zurück und kam gerade noch beim Parkeingang an, als es zu Schütten begann.


  Regenwolken über dem Mekong  

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Wir fuhren in einen kleinen Ort und machten dort Mittagpause. Das Restaurant war idyllisch über dem Mekong gelegen und die schwarzen Gewitterwolken erzeugten eine ganz einzigartige Stimmung. Mit dem Essen wurde es nichts, denn wir waren nicht gerade im Zentrum des Tourismus und da gab es natürlich nur asiatische Gerichte, zu sodaß ich mich notgedrungen auf flüßige Ernährung beschränken mußte. Aber das Lao-Bier schmeckte ganz ausgezeichnet. Wir kehrten mit der Fähre wieder zur Hauptstraße zurück, fuhren noch ein Stück nach Süden und kamen im letzten Tageslicht zu den Fährbooten nach Khong Island. Das Hotel Muong Khong war überraschend gut und das Essen zwar das teuerste auf der ganzen Reise, aber das Steak war wirklich ausgezeichnet.


  Buddha  

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Schon am nächsten Morgen schien wieder die Sonne, ich stand sehr früh auf und hab mich etwas im Dorf umgesehen. Außer den beiden Hotels, einem Restaurant waren da nur ein paar Gehöfte und ein riesiger Tempel. Am Vormittag machten wir dann mit einem Langboot eine längere Bootsfahrt um die Insel näher zu erkunden.


  Auf der Insel  

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Mit zwei Langbooten fuhren wir stromabwärts. Die Insel ist recht dünn besiedelt, nur fallweise sieht man Strohhütten, ansonsten sieht man am Ufer fast nur Palmen. Bei einem kleinen Dorf stiegen wir aus und besichtigten die einzige Lokomotive die es auf Laos je gab und wanderten etwa eine Stunde zum Khone Phrapheng Wasserfall.


  Wasserbüffel  

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  Auf der Insel  

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Zurück im Dorf machten wir Pause, fuhren noch eine Weile mit dem Boot und waren heilfroh als die Fahrt zu Ende war, denn die Hitze wurde immer unerträglicher. Der Bus brachte uns noch zu einem weiteren Wasserfall, der mich eigentlich auch nicht vom Hocker riß. Da um 2h nachmittags sowieso keine Möglichkeit auf gescheite Fotos bestand, gabs eine Lao-Bier-Pause in einem schön über dem Wasserfall gelegenen Restaurant.


  Bei der Fähre  

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  In der Stadt  

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Wir verließen Khong Island und fuhren zunächst den Weg zurück nach Phakse. In der Stadt angekommen, gab es zunächst einen fürchterlichen Regenschauer, aber nach einer Viertelstunde schien wieder die Sonne. Wir bogen nun nach Osten ab und es ging sanft rauf zum Boloven-Plateau.



 

Mehr zu dieser Reise in der Haupt-Reisereportage Bilder einer Reise - Kambodscha 2003  46
Die weltberühmten Tempel von Angkor Wat und das noch relativ ursprüngliche, ländliche Laos waren mein Hauptmotiv im März 2003 für eine 4-wöchige Indochinareise.


© Franz Frey

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© Franz Frey, 27 Einträge im Gästebuch von Franz Frey





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