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| Die weltberühmten Tempel von Angkor Wat und das noch relativ ursprüngliche, ländliche Laos waren mein Hauptmotiv im März 2003 für eine 4-wöchige Indochinareise. |
Die lange Anreise
Um 1h früh läutete der Wecker. Es war umsonst, ich habe ohnehin nicht schlafen können, wie meistens vor den großen Reise. Mit dem Auto ließ ich mich Attnang Puchheim bringen. Um 2h kam pünktlich der Städtefernzug aus Budapest. Ich hatte keine Reservierung, der Zug war bummvoll und so mußte ich vorerst einmal die schwache Stunde nach Salzburg stehen und wieder wars nichts mit dem erhofften Schlaf. In Salzburg hatten wir dann zweieinhalb Stunden Aufenthalt bevor es nach München weiterging. Dort mußte ich umsteigen und dann ging es noch einmal gut dreieinhalb Stunden zum Flughafen nach Frankfurt.
Um 15h startete der Jumbo der Thai Airways nach Bangkok. Ich war hundemüde, und so wurde es ein angenehmer und ruhiger Flug. Knapp vor 7 am nächsten Morgen landeten wir in Bangkok, und hier dann der erste Hinweis, daß sich ganz Asien im Bann der Sars-Grippe befand. Überall trugen die Leute Mundschutz. Ich kannte den Airport von früheren Reisen schon ganz gut und strebte zielsicher das einzige, winzig kleine Raucherzimmer an. Zwei Stunden später startete dann der Airbus nach Phnom Penh und um 10h waren wir vorerst am Ziel.
Das Visum war schneller ausgestellt als erwartet und inzwischen war auch das Gepäck schon angekommen. Ich hatte die Reise bei Djoser Reisen gebucht da ich im November mit dieser Agentur bei meiner Vietnamreise die beste Erfahrungen gemacht habe. Die Reiseleiterin erwartete uns schon, wir waren eine ganz kleine Gruppe mit nur 8 Reiseteilnehmern, die sich ganz schnell zusammenfand. Wir machten uns auf dem Weg zum wartenden Bus und als ich meine Reisetasche abgab, ein fürchterlicher Schock. Meine Fototasche war weg, ich wußte, ich mußte sie beim Gepäcksband stehen gelassen haben. Ich rannte zurück, die Tasche war weg. Ich deutete einem Flughafenangestellten, was ich suche, und er dürfte mich schon erwartet haben. In einem Nebenraum übergab er mir die Tasche mit den Fotapparaten. Die Erleichterung war unbeschreiblich und das Trinkgeld entsprechend großzügig. Beinahme wäre die Reise schon gescheitert ehe sie überhaupt begonnen hat.
Das ganze ging ganz schnell und die anderen hatten noch gar nicht bemerkt, daß ich weg war.
Die Straße vom Flughafen in die Stadt ist die beste in ganz Kambodscha, wir checkten im "Lucky Star" Hotel ein und trafen uns eine halbe Stunde später zum Geldwechseln an der Rezeption. |
Wat Phnom
Vor dem Hotel engangierten wir jeder einen Mopedfahrer und für weniger als einen Dollar brachten sie uns in rasender Fahrt zum Wat Phnom.
Das Wahrzeichen der Stadt liegt inmitten eines augeschütteten, 27m hohen Hügels und wurde der Legende nach wurde hier 1373 die erste Pagode gebaut. |
Souvenir-Verkäuferinnen
Der Weg zum Tempel war gesäumt mit Souvenir- und Vogelverkäufer. Es soll Glück bringen, wenn man einen Vogel freiläßt. Das Gebäude war nicht gerade weltbewegend, aber man hatte von da oben eine ganz gute Übersicht über die Stadt. |
Promenade am Tonle Sap
Wir machten einen längeren Spaziergang durch die Stadt bis zur Hafenpromenade am Tonle Sap und setzten uns in eins der zahlreichen Cafehäuser und ich bekam mein ersten Angkor Bier. Dort trennte ich mich von der Gruppe die ins Nationalmuseum wollten. Ich wollte lieber noch ein wenig fotografieren, Museen sind nicht so meine Sache solang die Sonne am Himmel steht und Fotos möglich sind. Der beeindruckende Königspalast stand aber leider im falschen Licht und ich beschloß mir den morgen früh genauer anzuschauen. Beim Rückweg habe ich mich dann trotz Stadtplan fürchterlich verirrt und kam in eine eher wenig ansprechende Gegend. Schön langsam wurde es Abend und ich bekam Hunger, fand auch ein Restaurant das von Australiern betrieben wurde, und dort gabs dann ein gar nicht so schlechtes Steak um einen Spottpreis und mehrere eiskalte Biere vom Faß. Schön langsam spürte ich den Schlaf, der Kellner winkte mir einen Mopedfahrer herbei der mich zurück ins Hotel brachte. |
Königspalast/Thronhalle
Nächsten Morgen heuerte ich erneut einen Mopedfahrer an, sagte "King-Palace", er nickte und los gings, diesmal auf einem anderen Boulevard. Er hatte natürlich nichts verstanden und fuhr am Ziel vorbei. Da ich schon am Vortag dort war, machte es mir nichts aus. Ich setzte mich zum Frühstück in eines der Cafes gegenüber der Flußpromenade. Die Baguetts dort waren ganz ausgezeichnet. Dann machte ich mich auf den Weg zum Königspalast, wo vor dem Eingang schon jede Menge Touristen warteten. Um 9h war Einlaß und ich machte einen längeren Rundgang, diesmal bei bestem Licht. |
Königspalast
Der Palast wurde von den Franzosen im 19. Jahrhundert gebaut. Obwohl gar nicht alle Gebäude zugänglich sind, weil es auch die offizielle Residenz des Königs Sihanouk ist, ist die Anlage durchaus sehenswert. Die Pracht der Gebäude und die wunderschön angelegten Gärten stehen so richtig im Gegensatz zu den Stadtteilen die ich gestern gesehen hatte. |

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