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Mt. Batok 2440m
Zunächst gehts auf einer schlecht gepflasterten Straße den Kraterrand steil hinunter in die Caldera, einem vor Millionen Jahren durch eine Explosion entstandenen Riesenkrater. Dann durchquert man das Sandmeer, vor sich hat man den Bromo und rechts den Batok mit einem kleinen Kloster davor. Wäre letzteres nicht, würde man meinen, man sei am Mond. |
Aufstieg zum Mt. Bromo
Zunächst gehts auf einer schlecht gepflasterten Straße den Kraterrand steil hinunter in die Caldera, einem vor Millionen Jahren durch eine Explosion entstandenen Riesenkrater. Dann durchquert man das Sandmeer, vor sich hat man den Bromo und rechts den Mt. Batok mit einem kleinen Kloster davor. Wäre letzteres nicht, würde man meinen, man sei am Mond. Über Schlackenfelder beginnt der Aufstieg zum Bromo. Man solle sich immer wieder umdrehen, denn der Ausblick über das Sandmeer rüber nach Chemoro Lawang ist atemberaubend. Ich war völlig allein, zwei Touristen kamen mir entgegen und weit hinter mir ging der Großteil der Gruppe, die vorher noch mittagessen waren. Sonst war kein Mensch zu sehen. |
Der Krater des Bromo
Für den letzten Teil des Aufstieges muß man eine lange Treppe mit 275 Stufen bewältigen, das ging ganz schön in die Oberschenkel. Endlich am Ziel sah ich zunächst einmal gar nichts, da ich mitten in einer beißenden Schwefelwolke stand. Es stinkt und man traut sich kaum zu atmen. Hier war es jedenfalls nicht auszuhalten, also ging ich gleich auf dem Rundweg, der rund um den Krater führt, weiter. Der Blick in den Krater ist schaurig schön, ab und zu kann man ganz tief unten das gelbe Schwefelwasser sehen. |
Krater des Bromo
Ich wollte zunächst den Krater umrunden, der Weg ist recht mühsam, es geht ständig rauf und runter und ich hab die Distanz wohl doch etwas unterschätzt. Weil das Wetter zunehmend schlechter wurde und sich auch die Fotomotive kaum änderten, kehrte ich dann doch um und kletterte den gleichen Weg zurück. |
Krater des Bromo
Beim Einstieg zur Treppe mußte ich wieder die Schwefelwolke durchqueren, das reichte nun endgültig und ich bin die Treppe hinuntergelaufen. Am Fuß der Treppe warteten zwei Einheimische mit ihren Pferden auf Kundschaft, ich traute mir den Rückweg aber gerade noch zu. Beim sehr steilen Aufstieg nach Chemoro Lawang merkte ich dann aber doch die fehlende Fitness und es ging mir schlichtweg der Saft aus. Die Aussicht auf ein Bintang trieb mich letztlich aber doch zum Ziel und aus dem einen wurden drei. Um 9h legte ich mich nieder, da wir am nächsten Tag um 4h früh zum grandiosen Aussichtspunkt nach Penanjakan wollten. Das Resultat war natürlich, daß ich schon um 2h munter war und zuerst nicht mehr schlafen konnte und dann nicht mehr wollte. |
Morgenstimmung in der Caldera
Nach der halbdurchwachten Nacht kletterten wir um 4h, noch im Finstern in die beiden bereitstehenden Jeeps. Der Jeep in dem ich saß, fuhr vorne, das war recht praktisch, weil er als einziger auch über einen funktionierenden Scheinwerfer verfüge. Es ging runter ins Sandmeer und nach einer Zeit schnell bergauf. Bald waren wir im dichtesten Neben und es war absolut nichts zu sehen.Nach einer halben Stunde waren wir am Parkplatz vor dem Aussichtspunkt auf über 2700m und nicht einmal die unzähligen Souvenierläden hatten geöffnet. Ich dichten Nebel gingen wir die Straße rauf zum Aussichtspunkt und warteten auf den Sonnenaufgang. Eine andere Gruppe war inzwischen eingetroffen und starrte mit uns ins Nichts. Es wurde inzwischen heller, mehr als die Hand vorm Gesicht war aber immer noch nicht zu sehen. Irgendwann war klar, daß das heute nichts mehr werden würde, ob die Sonne schon aufgegangen sei oder noch nicht, wußte auch keiner so wirklich. Dabei war dieser Sonnenaufgang über den drei Vulkanen, Semeru, Mt. Batok und Bromo für mich die wichtigste Motivation für ausgerechnet diese Reise. |
Morgenstimmung in der Caldera
Frustriert fuhren wir wieder nach unten. Plötzlich riß die Wolkendecke auf und gab den Blick auf die Caldera frei. Die von der Sonne beleuchtete Caldera mit den schwarzen Wolken ringsum war ein toller und etwas unheimlicher Anblick. War das Aufstehen also doch nicht ganz umsonst. Wir fuhren nach zähen Verhandlungen mit den Fahrern (die wollten Extramoney für die paar Kilometer) zu einer Höhle. Als ich von unten den Höhleneinstieg hoch oben sah, war mir klar, daß mich diese Höhle nicht sehen wird. Es dauerte über eine Stunde bis die Gruppe wieder retour war. Wir wurden ins Hotel gebracht und mit den Jeeps wieder runter nach Probolingo. Wir fuhren nun in den Osten Javas, vorbei an der Millionenstadt Surabay, quer durch den Baluran Nationalpark zur Fähre nach Banyuwangi. |
Fähre nach Bali
Am Fährhafen hat sich seit ich das erste Mal hier war, nichts verändert. Wir fuhren mit dem Bus rein und gingen gleich aufs Oberdeck. Nacheinander fuhren mindestens hundert mittelgroße und bunt bemalte Schifferboote an uns vorbei. Die Überfahrt nach Bali war recht angenehm und hat nicht einmal eine Stunde gedauert. |

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