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Fischer am Strand
Notgedrungen bin ich am Vortag bald ins Bett und war daher entsprechend früh munter. Ich ging runter zum Strand und schaute den Fischern bei ihren Vorbereitungen zu. Nach dem Frühstück war eine Halbtagstour bestellt. Wir fuhren von Pangandaran nach Osten und stoppten nach einer guten halben Stunde bei einer Chipfabrik. |
Mädchen
Dann zeigte uns der Guide die diversen Früchte und Gewürze. Gewürzfarmen hab ich schon sehr viele gesehen, es war aber trotzdem recht interessant. Und vorallem hab ich hier mein Lieblingsfoto von dieser Reise geschossen. Die Kleine mit ihrer Katze vor zunächst noch recht schüchtern, als sie das erste Blitzlich sah, blühte sie richtig auf.
Wir fuhren mit dem Bus noch eine gute Stunde weiter und dann mit einem Boot etwa eine halbe Stunde in den Green Canyon. Die Schlucht war durchaus spektakulär, zum Fotografieren war es da drin aber leider zu finster und zu nass. |
Gewitterstimmung
Mittagspause machten wir in einer Lagune an einem recht entlegenen, dunklen Sandstrand. Das Restaurant bot uns gleich an, einen Tisch unten am Strand aufzustellen. Weil das Essen dann doch sehr lange dauerte, gabs ausreichend Gelegenheit, den Einheimischen beim Baden und Wellenreiten zuzuschauen. Gewitterwolken zogen auf erzeugten eine fast unheimliche Stimmung. |
Surfer
Nach dem Essen ließen wir uns zurück nach Pangandaran bringen. Kaum im Ort angekommen begann es fürchterlich zu schütten. Damit war das Programm für Pangandaran gelaufen und Zeit für eine ausgiebige Siesta. Allerdings prasselte der Regen zeitweise so heftig aufs Dach, daß auch an Schlafen nicht zu denken war. Auch das Abendessen im Hotel war ein Gedulspiel, denn inzwischen war eine Reisegruppe eingetroffen und das Personal angesichts so vieler Gäste heillos überfordert. |
Bootsfahrt von Kalipucang nach Cirebon
Nachdem wir Pangandaran verlassen hatten, fuhren wir etwa eine halbe Stunde über ein paar Hügeln zu einem kleinen Hafen. Ich hatte die Bootstour am Fluß Ciliwung nach Cilacap schon bei meiner ersten Reise gemacht, damals noch mit dem öffentlichen Linienboot. Das gibts inzwischen nicht mehr und man muß ein eigenes Boot mieten. Die Fahrt dauert etwa 4 Stunden und führt durch Mangrovenwäler und eine landwirtschaftlich recht eindrucksvolle Gegend. Immer wieder sieht man Fischer in ihren kleinen Einbäumen und ab kommt man durch kleine Dörfer. Die riesige Raffinerie zeigt einem, daß man in den Hochseehafen von Cilapcak kommt.Wir fuhren weiter mit dem Bus ins zentrale Bergland nach Wonosobo. Die Stadt hat einen riesigen, überdachten Markt, ansonsten gabs nicht allzuviel zu sehen und zu tun. |
Bäurinnen am Dieng Plateau
Am nächsten Morgen wurden wir von einem Kleinbus abgeholt, da mit dem großen Bus die Auffahrt auf das Dieng-Plateau nicht möglich gewesen wäre. Die Gegend hier ist faszinierend und die Auffahrt von Wonosobo auf das Dieng-Plateau ist sicher ein landschaftlicher Höhepunkt jeder Java-Reise, vorallem dann wenns Wetter paßt. Die Straße windet sich in Serpentinen die zwölfhundert Höhenmeter hoch und immer wieder hat man einen Blick auf die intensiv bewirtschafteten Abhänge des Plateaus die sehr fruchtbar sind und deshalb auch intensiv bewirtschaftet werden. |
Bäuerin am Dieng Plateau
Es war ganz offensichtlich Erntezeit und an den Hängen wimmelte es von Menschen. An einem Aussichtspunkt hielten wir, mit der Aussicht wars nichts, da nebelig und diesig, dafür durften wir ein paar Bäurinnen beim Frühstück beobachten und nach einem "picture-money" auch fotografieren. Weiter nach oben lichtete sich der Nebel etwas und vereinzelt kam auch kurz einmal der Nebel durch. |
Arjuna Tempeln
Am Plateau angekommen, durchquerten wir den kleinen Ort Dieng, wo ich bei meiner ersten Reise gewohnt hatte. Dieng bedeutet übersetzt "Ort der Götter" und es ist nicht verwunderlich, daß auf dem kleinen Plateau jede Menge Tempeln stehen. Der älteste und bekannteste ist der Arjuna Tempel aus dem 10.Jhdt. Weiter geht die Fahrt zu den "Kanah Sikidang", den "stinkenden Schwefelwassern". |

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