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Teeplantagen
Die Weiterfahrt von Bogar war äußerst mühsam. Es war sehr viel Verkehr und bevor es auf den Puncak-Paß ging, wurde der Verkehr abwechselnd in eine Richtung gesperrt. Schon nach den ersten Serpentinen beginnen riesige Teeplantagen. Auf der Paßhöhe, auf 1200m, sollte normalerweise eine prächtige Aussicht sein. Wir sahen mit Müh und Not die Hand vor dem Gesicht, dafür war es saukalt und windig. Trotzdem machen wir ausgerechnet dort eine Stunde Mittgspause. |
Gamelan-Musik
Weil niemand Lust hatte, in der Nebelsuppe herumzulaufen, gingen wir ins Restaurant auf der Paßhöhe. War für indonesische Verhältnisse schon recht nobel, Kellner im schwarzen Anzug und mit Fliege schwirrten umher und eine Gamelanmusik spielte. Der Gruppe wars zu teuer und sie suchten sich was anderes. Weil ich aber ohnehin nur ein Bier trinken wollte, bin ich geblieben. Die Weiterfahrt nach Bandung war dann recht wenig spektakulär, aufgrund des Wetters konnten wir die Fotostopps diesmal getrost einsparen und so kamen wir doch gerade noch bei Tageslicht im Hotel an. |
Bei Leles
Nächsten Morgen war das Wetter zunächst gut. Wir fuhren Richtung Garut, hatten eine gute Sicht auf die aktiven Vulkane in der Gegen und hielten in einem Dorf in der Nähe von Leles. Dort wechselten wir in Pferdekutschen und ließen uns vorbei an Reis- und Gemüsefelder in einer guten Viertelstunde zum idyllisch gelegenen See Situ Gangkuang bringen. Mit großen Bambusflößen fuhren wir über den See zu einem Hindutempel. In einer Waldlichtung steht ein kleiner Chedi aus dem 8. Jahrhundert. Der Tempel selber war den Wegkaum wert, wohl aber die landschaftlich reizvolle Umgebung. |
Teerosen
Wir durchquerten ein Bauerndorf, bestiegen einen Hügel mit weiteren nicht näher definierbaren Ausgrabungen aber mit einer schönen Aussicht auf Reisfelder. Schon bei der Hinfahrt mit dem Floß hab ich den rosa schimmernden, von Teerosen übersähten Teich gesehen. Da mußte ich hin, das war klar, aber nicht einfach. Mit der schweren und großen Fototasche ist es nicht so einfach, auf den kaum 20cm breiten wegen Dämmen zwischen den Reisfeldern zu balanzieren.Tritt man daneben, steht man im Wasser. |
Situ Cangkuang
Der Weg hat sich dann doch gelohnt und erstmalig auf der Reise mußte meine Mitreisenden auf mich etwas warten. Es ging dann mit Floß und Kutsche zurück in den kleinen Ort und weiter durch die landschaftlich sehr schöne Gegend um Garut. Immer wieder sieht man rauchende Vulkane aus dem Boden ragen. In Garut wollten wir Mittagessen, das Lokal hatte aber geschlossen, also machten wir eine Stadtrundfahrt und fuhren weiter Richtung Osten. |
Am Weg ins Dorf
Am frühen Nachmittag erreichten wir das sudanesische Museumsdorf Kampung Naga. Diese Besichtigung sollte sich als der Höhepunkt der ganzen Indonesienreise erweisen. Das Dorf darf nur mit einem Führer besichtigt werden, der uns gleich beim Parkplatz, hoch über dem Dorf, in Empfang nahm. |
Kampung Naga
Das Dorf liegt idyllisch in einem Seitental inmitten von Reisfeldern. Es ist nur zu Fuß über eine steile Steintreppe zu erreichen. Das hat natürlich Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist zuerst einmal ein traumhafter Blick auf die alten Häuser und die malerische Umgebung, den Nachteil spürt man erst am Heimweg. Die Gruppe sollte eigentlich zusammenbleiben, irgendwo hab ich dann aber zuviel fotografiert und übersehen, daß sie bei einem Kokosnußbauern eine kleine Rast einlegt hatten. |

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