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Eine Reisereportage von Franz Frey

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  Lavaströme auf Sullivan Bay  

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Durch die schwarze Lava wird die Luft gewaltig aufgeheizt und es ist recht heiß. So faszinierend die Lavamuster auch sind, so ein Spaziergang auf dem Lavastrom bedarf einer gewißen Vorsicht, da die Lava fallweise recht scharfe Kanten bildet. Promt hats mir dabei meine uralt Sandalen, die ich irgendwann irgendwo in Südostasien gekauft hab, von der Sohle her aufgeschnitten. Das war nur insofern blöd, weil für die eine Woche wegen dem geringen Platz an Board das Hauptgepäck in Quito geblieben war und ich ab dem Zeitpunkt nur mehr die Turnschuhe zur Verfügung hatte.


  Sullivan Bay  

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So wurde mein Lavaspaziergang verkürzt und ich hatte genug Zeit, an der Beach die Klippenkrabben zu fotografieren. Ich hab mich auf einen der Lavasteine gesetzt und hab die Vicher abfotografiert. Die sind ganz schön neugierig, denn als ich fertig war, war ich völlig von Krabben umringt und mußte höllisch aufpassen, auf keine draufzutreten. Nach einer guten Stunde kam die Gruppe vom Ausflug zurück und wir wurden zurück aufs Schiff gebracht. Der Anker wurde eingezogen und wir nahmen Kurs auf die Insel Baltra, in der Ferne waren die Umriße der Flugzeuge auf dem Airport zu erkennen. Nach dem Abendessen gabs ein paar Caipirinha aus der Schiffsbar und wieder einen Schlafplatz am Oberdeck.


  Sonnenaufgang vor Baltra  

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Am nächsten Tag gabs zunächst einen tollen Sonnenaufgang und nach dem Frühstück einen Landgang auf der kleinen Insel Seymour Norte, die von Baltra nur durch eine schmale Meeresstraße getrennt ist. Bekannt ist die Insel als Nist- und Balzplatz für die Prachtfregattvögel. Zunächst gabs eine trocken Landung nachdem die Guides die Seelöwen vom Anlegepunkt vertreiben konnten.


  Blaufußtölpel mit Ei  

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Zuerst kamen wir zum Nistplatz der Blaufußtölpel. Hier hatten wir Glück, die Brutzeit war gerade voll im Gange. Die Vögel nisteten teilweise direkt neben dem Trail. Ein paar Vögel saßen noch über den Eiern, bei anderen waren die Kücken schon geschlüpft.


  Fregattvogel mit Chick  

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Auch bei den Fregattvögeln waren die meisten Kücken gerade geschlüpft. Die grauen Männchen und die weiß bis braunen Weibchen betreuen die Jungen abwechselnd. Die Fregattvögel sind auch bekannt dafür, daß sie andere Vögel überfallen und ihnen die Beute abjagen. Am häufigsten greifen sie die Tölpel an.


  Land Iguana  

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Dann sahen wir den ersten Landleguan. Die Landleguane, auch Drusenkopf genannt sind auf Galapagos endemisch. Sind deutlich größer als die Meeresleguane, die Männchen können über einen Meter groß werden. Sie waren früher weit verbreitet, heute kommen sie nur noch auf wenigen Galapagos-Inseln vor. Sie ernähren sich hauptsächlich von Blättern und Früchten.


  Land Iguana  

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  Fregattvogel  

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Sehr weit weg, aber doch... Die männlichen Prachtfregattvögel haben einen roten Kehlsack, den sie während der Balz aufblasen können. Dieses tolle Fotomotiv ist ein Grund, warum man auf Galapagos kommt. Offenbar war aber gerade keine Brunftzeit und dieser Vogel, viel zu weit weg für die Kamera, war das einzige Exemplar das den Kehlsack aufgeblasen hatte.



   

 

© Franz Frey, 27 Einträge im Gästebuch von Franz Frey






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