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Eine Reisereportage von Franz Frey

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  Marktfrau in Saquisilí   

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Soweit wir gesehen haben, werden am Markt Lamas, Schweine und Schafe gehandelt. Etwas abseits gibts eine große open-air Garküche. Sehenswert machen den Markt die Trachten der Bevölkerung. Jeder Ort hat seine eigene Farbe. Die Einwohner von Saquisili tragen etwa rote Ponchos.


  Frauen in Saquisilí   

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Das Fotografieren war recht mühsam. Es herrscht ein ziemliches Gedränge und Geschiebe und es ist auch kaum ein Platz abseits zu finden, wo man die nötige Übersicht hat. Eigentlich sollte man von Saquisili bei Schönwetter den Cotopaxi sehen. Da wollten wir zu Mittag rauf, aber noch war der Berg dicht in Wolken gehüllt, das verhieß nichts gutes.


  Marktfrau  

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Zunächst gings weiter zum Hauptmarkt. Auch der war recht authentisch. Es gab jede Menge Kunsthandwerk zu sehen. Näher auf antiquen Singer-Nähmaschinen boten ihre Dienste an und an den Garküchen lachten einem die Schweinsköpfe entgegen. Nach zwei Stunden stand eigentlich die Weiterfahrt in den Cotopaxi Nationalpark auf den Programm. Das Wetter wurde aber zunehmend schlechter und es war ganz offensichtlich völlig sinnlos, da raufzufahren. Wir haben uns entschlossen, gleich nach Otavalo weiterzufahren. Die Fahrt ging vorbei an Quito und dann weiter auf der Panamericana durch ziemlich abenteuerliche Schluchten fast tausend Höhenmeter hinunter und kurz darauf wieder hinauf.


  Main Plaza  

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Otavalo ist eine gemütliche Kleinstadt mit etwa 40.000 Einwohnern und liegt auf 2500m Höhe. Die Bewohner gelten als recht geschäftstüchtig, kaufen die Handwerksprodukte aus dem gesamten Umland zusammen und verkaufen sie am großen Markt auf der Plaza de Poncho. Der große Samstagmarkt machte den Ort touristisch berühmt. Entsprechend touristisch angehaucht ist auch das Angebot und weil mit den Touris genug Knete zu machen ist, ist der Markt jetzt permanent die ganze Woche. Weil die Bewohner ihre traditionellen Trachten tragen und weil die Textilprodukte ein buntes Bild abgeben, ist der Markt aber noch immer sehenswert. Wir kamen am späten Nachmittag in der Stadt an, ich mußte noch Gelddrücken für die Galapagos Inseln und verbrachte den Rest des Abends dann im Internetcafe.


  Plaza de Poncho  

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Früh am Morgen machte ich mich auf den Weg zum Markt, der nur ein paar Blocks von unserem Hotel entfernt war. Zu meiner Überraschung war dort gar nichts los. Die Stände waren leer, ein paar Händler waren dabei, ihre Waren auszupacken. Also ging ich weiter zum Viehmarkt, konnte den aber an der beschriebenen Stelle, neben der Panamerikana, auch nicht finden.


  Am Markt  

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Gegen 10h kam ich wieder zurück zum Markt. Jetzt war schon etwas mehr los. Es ist halt ein Touristenmarkt und bei den Touristen die gerne früh aufstehen, bin ich scheinbar eine Ausnahme. Am Nachmittag begann unsere Rückfahrt nach Quito. Wir wollten noch die Laguna Cuicocha besuchen, doch schwere Regenwolken ließen den Drang nach einer Wanderung schnell vergessen. Der Bus stoppte in einem kleinen Ort in dem hauptsächlich Lederwaren angeboten wurden. Da ich nun mal kein Shopper bin, hab ich das gespritzt und stattdessen in einem Touri-Hotel ein herrliches Backhendl gegessen. Das mit Abstand beste Essen in Ecuador.


  Am Markt  

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Dann ging es wirklich zurück nach Quito. Wir kamen dort am frühen Abend an und sind dann zum Abschluß der Reise noch einmal groß ausgegangen. Im argentinischen Lokal gabs riesige Steaks von hervorragender Qualität und ich hab mich von den meisten Mitreisenden, dem tollen Fahrer und der ausgezeichneten Reiseleiterin verabschiedet. Wehmut, Ecuador vorerst zu verlaßen gabs nicht, dazu war das Wetter zu schlecht und die Freude auf Galapagos zu groß.
Und wie es in Galapagos war, darüber gibts demnächst einen eigenen Reisebericht.





 

© Franz Frey, 27 Einträge im Gästebuch von Franz Frey






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