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Mount Kinabalu
Der nächste Tag begann mit einem tollen Ausblick aus meinem Hotelzimmer. Um 9h fuhren wir mit einem Taxi die zwei Kilometer in den Nationalpark. Eigentlich wollte ich rauf auf die Powerstation und zu Fuß runter. Als ich hörte, daß das aber vier Stunden dauern soll, hab ich doch verweigert und stattdessen einen kleineren Trail innerhalb des Parks zu einem angeblichen "View Point" gemacht. War nichts besonderes und auch sonst wars im Park wenig interessant, dafür Touris in Massen, wohin man auch kam. Auffallend war, daß die Restaurants in diesem Park extrem teuer sind, die Dose Bier um 18 Riggit (4,5€), das ist für Malayia weit jenseits von gut und böse. |
Blume
Eigentlich wollten wir auf die Rückkehrer vom Berg warten. Unser Reiseleiter wußte schon bescheid, daß von den 8 Bergsteigern 5 auch oben waren. Die Rückkehr dauerte aber dann doch zu lange und wir machten uns zu Fuß auf den Rückweg. Gleich unterhalb des Parkausgang gabs ein Lokal mit vernünftigen Bierpreisen, leider wars schlecht gekühlt. Bei der Fernfahrerspelunke vom Vortag konnten wir nicht vorbei, diesmal sind wir aber nicht allzulange sitzengeblieben. |
Sonnenuntergang
Die Besteigung des Berges muß ganz schön anstrengend gewesen sein, insbesondere der Aufstieg am ersten Tag. Jedenfalls waren die Rückkehrer sowohl kaputt als auch begeistert. Aber sie hatten auch enormes Glück mit dem Wetter, das soll auf diesem Berg die Ausnahme sein. Recht oft kommt es vor, daß man bis zum Zwischenlager geht und am nächsten Tag wegen dem Wetter nicht weiter kann. |
Durians
Am nächsten Morgen mieteten wir zwei Taxis und fuhren um 9h Richtung Poring. Nach einer Viertelstunde gabs zunächst eine Rast an Marktständen. Dort wurde das verkauft, was in dieser äußerst fruchtbaren Region im Überfluß wächst. Unter anderem Durian-Früchte. Die schauen gut aus, schmecken himmlich und stinken wie die Pest. |
Gottesanbeterin
Ranau ist ein kleines Provinzkaff, etwa am halben Weg nach Poring. Es gibt dort einen ATM und deshalb hielten wir. Am Hauptplatz war ziemlicher Betrieb, weil eine Art Fußballspiel im Gang war. Nicht der Fußball den wir kennen, sondern mit einem kleinen Rattanball über ein Netz. Unglaublich wie gelenkig die waren. Direkt neben dem Bus fanden wir dann noch diese riesige Gottesanbeterin. |
Blume
Die Fahrt ging weiter nach Poring zu den Hot Springs. Knapp vor Poring ein Schild mit einer aufgemalten Rafflesia. Seit zwei Jahrzehnten reise ich durch Südostasien, ich hab vor 15 Jahren auf Bali Knospen der größten Blume der Welt gesehen, aber noch nie eine blühende Pflanze. Nun war ich am Ziel - dachte ich. Weil dem Reiseleiter der Eintrittspreis von 20 Riggit zu teuer war und außer mir keiner protestierte, meinte er, daß es die Blume woanders vielleiht billiger zu sehen geben würde und wir fuhren weiter. Der Reiseleiter war eigentlich ein toller Typ, aber nun war ich erstmals sauer auf ihn. |
Schmetterlingfarm
Die Fahrt ging weiter hinunter in den Tieflandschungel bis zu den Poring Hot Springs. Die sind Teil des Mount Kinabalu Nationalparks und hier würden wir den ganzen Tag verbringen. Man kann einen Treck machen, dafür wars mir zu heiß, man kann in den Quellen baden, die Pools waren hoffnungslos überüllt, Badefreak bin ich eh keiner und mit meinem Fuß kam das sowieso nicht in Frage. |
Schmetterlingfarm
Der Weg zur Schmetterlingfarm geht vorbei an den heißen Quellen und etwas weiter war das kleine Kassenhäuschen. Der Eintritt kostete etwas über einen Euro (5Riggit) und man kommt zunächst in ein kleines Museum. Das Areal ist mit einem Gitter überspannt, darin jede Menge tropischer Pflanzen und darauf tummeln sich jede Menge Schmetterlinge. Ausmaß und Vielfalt Exemplare sind grandios und ein Paradies für jeden Fotografen. |

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