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 | |  Eine Reisereportage von Franz Frey
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Küste vor dem Bako Nationalpark
Die Rückfahrt dauerte dann eine Stunde und führte an atemberaubend schönen Sandsteinfelsen entlang. Beim Mangrovenwald konnten wir aussteigen und den Weg zurück zur Kantine laufen. Dort dann die Enttäuschung: Das Bier hatten wir am Vorabend vorsichtshalber ausgetrunken und heute war noch kein Boot angekommen um nachzuliefern. Und Zigaretten gabs natürlich auch keine, aber auf die hoffte man für den Abend. |
Schlange
Nach einer Stunde kamen dann die Reisekollegen mit dem zweiten Boot und erzählten von einer Schlange, gleich um die Ecke vom Headquarter.Es standen jede Menge Leute mit ihren Kameras ums Gebüsch. Die Schlange war gut 2m lang und trotz der Länge so gut getarnt, daß man sie zwischen den Blättern gar nicht sah. Es war kein Problem, bis auf einen halben Meter heranzukommen. Natürlich fragt man sich, ob das nicht gefährlich und das Ding giftig ist. Allerdings erst nachdem die Bilder im Kasten waren. |
Bucht von Teluk Assam
Gegen halb sechs kam dann schön langsam wieder eine tolle Abendstimmung über der Bucht auf, noch schöner als am Vortag. Schnell war die Kantine leer und alle Leute am Strand zum Fotografieren. |
Bucht von Teluk Assam
Der Sonnenuntergang war wirklich beeindruckend und erst ganz am Ende der Reise sollte ich ähnliches erleben. Gegessen hab ich an dem Tag wieder nichts, aber es gab wieder Dosenbier und so sind wir bis Mitternacht gemütlich beisammengesessen. |
Silberlangur
Obwohls am Vortag länger geworden war, bin ich früh aufgestanden. Vor unserem Bugalow zog gerade eine Horde Makakken samt ihren Babies vorbei. Nach dem Frühstück ging ich mit der gesamten Fotoausrüstung zum Mangrovenwald. Dort war schon eine Gruppe Japaner, nach ihrer Ausrüstung zu schließen, war das ganz offensichtlich eine Fototour und Profis am Werk. Zu sehen gabs zunächst eine Gruppe Silberlanguren, ziemlich weit weg in den Baumgipfeln und für die Ausrüstung die ich mit hatte, ziemlich am Limit. |
Silberlanguren mit Baby
Irgendwann kam die Gruppe etwas näher zum Plankenweg auf dem die Fotografen standen, und dann richtete sich die Aufmerksamkeit aller auf eine Langurenmama mit ihrem auffallend rotbraunen Baby. |
Nasenaffe (Holländer)
Nach einiger Zeit erschienen auch noch Nasenaffen. Die gibts nur in Borneo und sie schauen witzig aus. Wegen ihrer extrem großen Nase und dem großen Bauch nenen sie die Einheimischen nach ihren ehemaligen Kolonialherren "Holländer". Jedefalls sind die Viecher ziemlich scheu und weiter als 50m kam keiner heran. |

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