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Pulau Tiga
Ich hab ein bißl was zu Mittag gegessen, zwischendurch ein paar Fotos vom Strand gemacht, mit dem Guide noch ein Bier getrunken und mich dann zu dem aufgerafft, was ich am meisten hasse. Packen ist mir immer lästig, vorm heimfliegen aber besonders. Die Nachmittagsstunden hab ich verpennt. Am späten Nachmittag wollte ich nochmals fotografieren, dicke Regenwolken haben mich dann davon abgehalten. Ich hab den Schirm geschnappt und bin rüber ins Restaurant. Dort angekommen wurde es ziemlich windig und es hats fürchterlich zu schütten begonnen. Das Restaurant ist wie überall in den Nationalparks eine offene Veranda und die Bänke am Rande waren schnell leer. Wir sind in der Mitte des Lokals zusammengerückt, an ein paar Stellen rann das Wasser durch das Strohdach. |
Waran
Nun war also der letzte Tag der Reise gekommen. Am Vortag war es etwas länger geworden. Trotzdem bin ich früh raus und wollte nach dem Frühstück noch die Umgebung der Anlage fotografieren. Zunächst einmal ging gar nichts, weil beide Apparate angelaufen waren. Das passiert immer dann, wenn man die Klimaanlage zu weit aufgedreht hat und es dauert einige Zeit bis sich das legt. Vom Frühstückstisch sah ich einen Waran und folgte ihm in die Richtung in die er sich entfernte. |
Waran
Hinter dem Restaurant angekommen, traute ich meinen Augen nicht. Hier tummelten sich mindestens ein Dutzend, bis zu 2m großer Warane. Die Dinger waren auch nicht besonders scheu. Sie entfernten sich zwar zunächst, aber so langsam, daß man ihnen locker folgen konnte. Ich hab mich dann der Perspektive wegen ins Gras gelegt, und dann ist so ein Ungetüm direkt auf mich zugekommen. Das war zwar toll zum Fotografieren, aber irgendwie wurde mir dann doch mulmig und ich hab den Rückzug angetreten. Glaub zwar nicht, daß solche Warane besonders gefährlich sind, aber sicher ist sicher. |
Waran
Das Warten bis zur Abfahrt um 2h war endlos. Dann hat das Speedboot losgelegt und uns wieder ans Festland gebracht. Wir sind noch 2 Stunden mit dem Minibus nach Kota Kinabalu gefahren und dort direkt zum Airport. Von Kota Kinabalu flogen wir mit der Malaysia nach Kuala Lumpur. Dort das übliche Prozedere: Terminalwechsel und Warten bis Mitternacht. Ein paar Riggit hatte ich noch und für die habe ich im einzigen Raucherlokal auf dem riesigen Airport noch ein paar Bier getrunken. |
Heimreise
Pünktlich um Mitternacht hob der Flieger der Malaysia ab. Nach 2 Stunden gabs das Essen, es war genauso durchschnittlich wie beim Herflug. Recht viel schlafen konnte ich nicht, weil der Fuß irgendwann ziemlich zu schmerzen begann. Wir sind in Frankfurt pünktlich gelandet und es ging gleich weiter nach Salzburg. Die Heimreise war recht problemlos und weil ich in Salzburg vom Flughafen das Taxi genommen hab, kam ich sogar um eine Stunde früher nach Hause als geplant.
Am nächsten Tag mußte ich zur Arbeit und schon gegen Mittag wurden die Schmerzen im Fuß schlimmer. Ich sah auch, daß die Wunde ziemlich entzunden war und fuhr gleich ins Spital. Dort war ich von da an Stammgast und mußte jeden zweiten Tag in die Ambulanz, die Behandlung war manchmal ziemlich schwerhaft und an der Grenze des erträglichen. Erst jetzt, nicht ganz 2 Monate nach dem Unfall im Similajau NP ist die Wunde fast abgeheilt.
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