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Eine Reisereportage von Franz Frey

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  Pulau Tiga  

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In Kota Kinabalu wurden wir mit drei Kleinbussen gleich beim Flughafen abgeholt und fuhren zwei Stunden weiter nach Süden. Irgendwann überquerten wir an einer uralten Fähre die mit einer Seilwinde betrieben wurde einen Meeresarm und gleich dahinter wartete schon unser Speedboot. Es war großes riesiges Schiff mit zwei riesigen Motoren und machte ganz schön Speed. Ich hatte doch ziemliche Angst, als es loslegte, die Überfahrt war aber recht ruhig. Nach einer halben Stunde erreichten wir unser letztes Ziel dieser Reise, die kleine Insel Pulau Tiga, mitten im Südchinesischen Meer.


  Survivor Island  

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Diese kleine, abgelegene Insel wurde mit einem Schlag recht berühmt als für eine amerikanische TV-Show 16 Kandidaten hier ausgesetzt wurden und einen modernen Robinson Crusoe spielen mußten. Unsere Unterkunft war ähnlich wie die im Bako NP am Anfang der Reise. Man kommt zu einem riesigen, zentralen Restaurant, die Unterkünfte liegen abseits. Wir sind gerade rechtzeitig zum Mittagsbuffet in die Lodge gekommen, viele Gäste hatte das Lokal nicht. Das Essen war aber recht gut. Zuerst wurde also gegessen und dann eingeckeckt. Die Anlage war recht weitläufig und mein Bungalow war der letzte in der Reihe. In der Mittagshitze und bei dem Klima, mit dem ganzen Gepäck und meinem Fuß zum Bungalow zu hatschen war nicht ganz so toll.


  Sonnenuntergang  

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Recht viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung hatte man hier nicht. Man kann natürlich im türkisfarbenen Meer baden, an einem nahen normalen Korallenriff schnorcheln, das alles durfte ich mit meinem Fuß natürlich nicht. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und eine halbe Stunde landeinwärts kommt man zu aktiven Schlammvulkanen und kann dort ein Schlammbad nehmen. Allerdings gibts dort keine Duschen und man muß mit der Schlammkruste zurück zur Lodge und kann da ins Meer springen. Einige Leute haben das gemacht und kamen zurück wie die Marsmenschen, hat wirklich urkomisch ausgeschaut.


  Sonnenuntergang  

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Am späten Nachmittag wollte ich ein wenig fotografieren gehen, es war aber zunächst kein Licht. Ich ging ins Restaurant auf ein Dosenbier. Gegen Abend hat es sich ein wenig aufgehellt und es entwickelte sich schön langsam eine recht schöne Abendstimmung.


  Sonnenuntergang  

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Es wurde der schönste Sonnenuntergang der ganzen Reise. Das Buffet am Abend war ähnlich wie zu Mittag und in Ermangelung von Alternativen haben wir am Abend noch ein bißchen gebechert.


  Snake Island  

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Am nächsten Morgen hab ich, wie die meisten in der Gruppe einen Halbtagesausflug mit dem Speedboot gebucht. Nach dem Frühstück und ein wenig warten gings mit dem Speedboot zur nicht allzuweit entfernten Schlangeninsel. Es gibt dort keinen Anlegesteg, und ich hatte Bedenken, ob ich mit meinem Fuß auch aussteigen könnte. Aber die Fahrer waren recht geschickt und so kam auch ich mit trockenem Fuß auf die Insel.


  Snake Island  

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Es braucht beim Besuch dieser Insel keiner Angst zu haben. Über eine Schlange wird niemand stolpern. Es soll niemand glauben, daß es auf Snake Island von Schlangen nur wo wimmelt. Wären wir ohne Führer gekommen, wir hätten Garantie keine gesehen. Sie sind nur in der Nacht aktiv und am Tag pennen sie zwischen den Steinen. Der Guide aber zeigte uns eine Schlange, eingerollt unter einem Stein. Geschickt hat er sie rausgefangen und uns vor die Linse gehalten.


  Anlegesteg  

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Wir fuhren weiter auf eine Sandbucht mitten im Meer. Es gab da keinerlei Vegetation und weils ein wunderschönter, fast wolkenloser Tag war und gegen Mittag zuging, brannte die Sonne ganz schön herunter. Baden kam für mich sowieso nicht in Frage, zu fotografieren gabs auch nichts, also war ich schnell wieder im Boot zurück und wartete bis es weiterging. Wir fuhren noch zu einem der Insel vorgelagerten Riff wo man schnorcheln konnte und gegen 11h waren wir wieder am Anlegersteg zurück.



   

 

© Franz Frey, 27 Einträge im Gästebuch von Franz Frey






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